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Conti schreibt wegen hoher Abschreibungen im 3. Quartal Milliardenverlust

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2009 - 09:10 publiziert

HANNOVER (awp international) - Der Automobilzulieferer Continental ist im dritten Quartal erneut tief in die roten Zahlen gerutscht. Grund hierfür sind vor allem hohe Abschreibungen auf den Unternehmenswert der zugekauften früheren Siemens-Sparte VDO, wie aus der Unternehmensmitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Unterm Strich verbuchte der Hannoveraner Zulieferer einen Fehlbetrag von 1,04 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein kleines Plus von 2,4 Millionen Euro in den Büchern.
Was die Geschäftstätigkeit anbelangt, sieht sich Conti aber auf gutem Wege: "Das dritte Quartal belegt unsere anhaltenden deutlichen operativen Fortschritte. Sie sind das Ergebnis erfolgreicher Restrukturierungen und leicht erholter Märkte", sagte Conti-Chef Elmar Degenhart in Hannover. Sonderfaktoren ausgenommen stieg das operative Ergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode von 319 auf 413 Millionen Euro. Für das vierte Quartal stellte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr weitere Verbesserungen beim Umsatz und operativen Ergebnis in Aussicht. Wegen der geplanten Werksschliessungen könnten aber weitere Belastungen auf das Unternehmen zukommen, die im Vorjahresvergleich zu "erheblichen Abweichungen" führen könnten./dct/wiz

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