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(Ergänzt vor allem um Angaben zu den einzelnen Bereichen)
Zürich (awp) - Die Conzzeta AG hat im ersten Semester 2010 den Umsatz gesteigert und den Weg zurück in die schwarzen Zahlen gefunden. Dabei half die Verbesserung der Nachfrage bei den Industrieprodukten und in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau. Für das Gesamtjahr 2010 gibt es zwar noch keinen konkreten Ausblick, dennoch zeigt sich das Unternehmen etwas zuversichtlicher als noch im März.
Der Gruppen-Umsatz wurde gegenüber dem Vorjahr um 4,7% auf 473,6 Mio CHF gesteigert. Währungs- und akquisitionsbereinigt ergab sich ein Plus von 7,1%, wie der Mischkonzern am Mittwoch mitteilte. Die Gesamtleistung stieg um 18,6% auf 504,7 (425,4) Mio CHF. Alle in Asien tätigen Geschäftsbereiche hätten von der frühzeitigen Erholung und dem starken Wachstum dieser Märkte profitiert, heisst es.
Das Betriebsergebnis erreichte mit 13,1 Mio CHF wieder den Gewinnbereich, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 36,0 Mio CHF resultiert hatte. Die EBIT-Marge belief sich auf 2,6%.
Das Reingewinn lag bei 11,3 Mio CHF, nach einem Verlust von 19,6 Mio CHF im der Vorjahresperiode. Das Unternehmen publizierte erstmals einen Halbjahresbericht, zuvor war die Berichterstattung im Viermonats-Rhythmus erfolgt.
Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen der Bank Vontobel in etwa getroffen. Diese hatte einen Umsatz von 470 Mio, einen EBIT von 15 Mio und einen Reingewinn von 10 Mio CHF prognostiziert.
Die Nachfragesituation habe sich im ersten Semester bei den Industrieprodukten sowie in den Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus verbessert, heisst es. Weiterhin stabil seien die Bereiche Outdoor und Immobilien gewesen. Die Rückkehr in die Gewinnzone sei dank dem 2009 durchgeführten Programm zur Kapazitätsanpassung und der Verbesserung der Nachfragesituation gelungen.
Der grösste Bereich Systeme für Blechbearbeitung (Bystronic) verzeichnete einen Umsatz von 183,3 Mio CHF (währungsber. +4,9%). Während in Asien und anderen Wachstumsmärkten die Umsätze markant über dem Vorjahr gelegen hätten, sei die Erholung in Europa nur zögerlich und je nach Land unterschiedlich verlaufen. Nach einem verhaltenen Start ins Jahr 2010 hätten sich die Bestellungseingänge gegen Ende des ersten Halbjahres erhöht. Die Auslastung der Kunden scheine sich in den meisten Ländern zunehmend zu verbessern.
Der Bereich Systeme für Glasbearbeitung (Bystronic glass) setzte 74,8 Mio CHF um (währungsber. +15,9%). Auch hier seien Nachfrageimpulse vor allem aus dem asiatischen Raum zu verzeichnen gewesen, aber auch die Nachfrage nach Bearbeitungsmaschinen für Automobilglas sowie beim Service- und Ersatzteilgeschäft habe zugenommen.
Der Bereich Sportartikel (Mammut Sports Group) erreichte einen Umsatz von 95,0 Mio CHF (währungsber. +2,7%). Hier hätten die wichtigen Märkte Japan und Deutschland zugelegt, wogegen im Heimmarkt Schweiz, vor allem wegen eines schwächeren Sommergeschäfts, das Niveau des Vorjahres nicht erreicht worden sei. Insgesamt bleibe die Stimmung im Outdoormarkt aber positiv.
Der Geschäftsbereich Schaumstoffe (Foam Partner) kam auf einen Umsatz von 65,6 Mio CHF und erreichte dabei mit einem währungsbereinigten Plus von 21,5% das höchste Wachstum innerhalb der Gruppe. Der Bereich Grafische Beschichtungen wies einen Umsatz von 23,4 Mio CHF (währungsber. +11,7%) auf.
Für das Gesamtjahr 2010 macht das Unternehmen noch keine konkreten Angaben, rechnet aber auch für das zweite Semester mit einem positiven Ergebnis. Die wirtschaftliche Erholung dürfte sich auch im zweiten Halbjahr fortsetzen, wenngleich unterschiedlich in den einzelnen Marktregionen und Geschäftsbereichen, heisst es. Der Ausblick ist damit etwas zuversichtlicher als noch im vergangenen März. Damals hiess es lediglich, dass eine Rückkehr in die Gewinnzone angestrebt werde.
cf/uh

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