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(Meldung umfassend erweitert)
Basel (awp/sda) - Trotz Wirtschaftskrise setzt Coop seine Rekordjagd fort: Die Nummer zwei im Schweizer Detailhandel hat im vergangenen Jahr den Nettoumsatz um 2,1% auf 18,7 Mrd CHF gesteigert.
Allein im Detailhandel erzielte Coop einen Umsatz von 18,1 Mrd CHF, wie der Konzern am Dienstag bekannt gab. Das ist eine Stagnation im Vergleich zum Vorjahr.
Schuld an der Stagnation sind die massiv gesunkenen Treibstoffpreise. Zwar hat hat Coop mehr Benzin und Diesel verkauft, aber die Preise waren 17% tiefer als im Vorjahr. Ohne Treibstoffe sei der Detailhandelsumsatz um 1,1% gewachsen, hiess es.
Damit hat Coop im Vergleich zu den Vorjahren massiv an Tempo verloren. 2008 hatte die Coop-Gruppe dank der Übernahme der Carrefour-Läden und der Elektrogerätekette Dipl. Ing. Fust noch um über 15% zugelegt.
2007 war der Umsatz um 7,1% gewachsen, 2006 um 4,6%. Dennoch sei das Ergebnis von 2009 erfreulich angesichts der trüben Wirtschaftslage und steigender Arbeitslosigkeit, urteilte das Unternehmen.
PREISDRUCK
Zu schaffen machte dem Detailhandelsriesen der Preisdruck, der durch die deutschen Discounter Aldi und Lidl an Schärfe gewonnen hat. Im vergangenen Jahr habe Coop auf dem Sortiment Preisabschläge um 3,7% vorgenommen.
Bei rund 1'600 Artikeln habe man im Verlaufe des Geschäftsjahres die Preise gesenkt. Namentlich Fleisch, Brot, Milchprodukte, Früchte und Gemüse wurden vor allem in der zweiten Jahreshälfte durchschnittlich 8% billiger. 2008 war das Sortiment noch um 0,8% teurer geworden.
In den 816 Supermärkten und Megastores erzielte Coop einen Umsatz von 11,3 Mrd CHF. Das sind 2,2% mehr als im Vorjahr. Überdurchschnittlich gesucht waren Bioprodukte: Die Marke Naturaplan sei um 5% gewachsen.
MÖBELGESCHÄFT GESCHRUMPFT
In den Coop-City-Warenhäusern, den Baumärkten sowie den Coop-Handelsketten Interdiscount, Import Parfümerie, Toptip und Christ sank der Umsatz indes um 0,8% auf 3,3 Mrd CHF. Bei Toptip schrumpfte der Umsatz gar um 5,6%. Dennoch habe sich der Möbelhändler besser gehalten als der Markt. Bei der Elektronikkette Interdiscount nahmen die Umsätze um 3,7% ab.
Stark gewachsen sind einige Tochtergesellschaften. Die Coop Vitality Apotheken konnten den Umsatz gar um über ein Viertel steigern. Die Coop Pronto Shops, die unter anderem bei Tankstellen stehen, legten um 11,1% zu.
Immer beliebter wird das Einkaufen übers Internet. Alle Onlineshops der Coop-Gruppe zusammen steigerten den Umsatz um 16,4% auf 0,2 Mrd CHF.
EXPANSION IM AUSLAND
Das Gemeinschaftsunternehmen Transgourmet, das Coop und der deutsche Rewe-Konzern je zur Hälfte besitzen, hat im vergangenen Jahr kräftig expandiert. Der Umsatz des im Abhol- und Belieferungsgrosshandel tätigen Unternehmens schnellte dank dem Vorstoss nach Deutschland, Polen, Rumänien und Russland von 2,2 Mrd. auf 5,8 Mrd EUR hoch.
Bislang war Transgourmet nur in der Schweiz und Frankreich tätig gewesen. In der Schweiz steigerte das Unternehmen den Umsatz in Euro gerechnet um 7%.
Das Reiseunternehmen Coop-ITS-Travel, das ebenfalls je zur Hälfte Coop und Rewe gehört, konnte der Flaute in der Reisebranche trotzen. Die Umsätze stiegen im Gegensatz zum schrumpfenden Gesamtmarkt um 4%.
rt

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