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Coop und Bauern vereinbaren Waffenstillstand

Protestierende Bauern am 8. Januar bei Bern. Der Waffenstillstand zwischen Coop und den Bauern steht auf wackeligen Füssen.

(Keystone)

Nach fast siebenstündigen Verhandlungen haben sich der Grossverteiler Coop und führende Bauern-Organisationen am Samstag (27.01.) auf eine Zehn-Punkte-Erklärung geeinigt. Demnach verzichten die Bauern vorerst auf weitere Protestaktionen gegen Coop.

Gleichzeitig werden rasche Gespräche über faire Produzentenpreise und die Rückkehr von Coop in die wichtigsten Branchen-Organisationen aufgenommen. Coop sagte auch zu, sich für eine transparente Deklaration einzusetzen. Wie an einer Medienkonferenz deutlich wurde, hängt der Kompromiss aber an einem dünnen Faden.

Androhung neuer Blockaden

Fernand Cuche von der Union des Producteurs Suisses (UPS) erklärte, das Stillhalteabkommen gelte für seine Organisation nur, wenn bis Ende Februar konkrete Zusagen von Coop beim Preiszuschlag für Milch und Getreide vorlägen. Andernfalls würden neue Blockaden gegen Coop ausgelöst.

Coop-Konzernchef Hansueli Loosli bezeichnete dieses Ausscheren als äusserst bedenklich und bekräftigte, Coop werde sich nie durch Traktoren und Transparente zu politischen Konzessionen nötigen lassen.

swissinfo und Agenturen


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