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Perlen (awp) - Die CPH Chemie + Papier Holding AG hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010 einen Rückgang des konsolidierten Netto-Umsatzes um 13,3% auf 417,4 (VJ 481,7) Mio CHF erlitten. Das Betriebsergebnis wird laut Firmenangaben ausserdem negativ ausfallen und es wird ein Reinverlust resultieren.
Die starke Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber Euro und US-Dollar, tiefere Preise im Papierbereich sowie die stark angestiegenen Rohstoff- und Energiekosten hätten das Ergebnis der exportorientierten Gruppe deutlich gedrückt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstagabend.
Dank einem umfangreichen Kostenreduktionsprogramm und Massnahmen, die zu Effizienzsteigerungen geführt hätten, habe der Bereich Chemie trotz eines empfindlichen Umsatzrückgangs von 20,8% auf 97,3 Mio CHF den operativen Verlust gegenüber 2009 reduzieren können. Weil die Umsätze mehrheitlich in US-Dollar und Euro erzielt werden, sei ein Teil des Umsatzrückgangs währungsbedingt, heisst es.
Der Bereich Papier konnte den Absatz an Pressepapieren um 7,8% auf eine Rekordmenge von 332'000 Tonnen steigern. Allerdings seien die Preise für Zeitungsdruckpapiere markant unter dem Vorjahr gelegen, und dies bei gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise. Bei einem Exportanteil von rund 70% habe der Papierbereich besonders unter dem starken Franken gelitten. Diese Kumulation von ungünstigen Faktoren bewirkte einen Umsatzrückgang von 16,3% auf 218,5 Mio CHF. Das Betriebsergebnis werde in diesem Bereich negativ ausfallen.
Der Bereich Verpackung konnte den Absatz um 14% und den Umsatz um 3,8% auf 101,6 Mio CHF steigern, Marktanteile hinzugewinnen und somit vom weltweiten Wachstum im Pharmasektor profitieren. Der Margendruck aufgrund der Währungsentwicklung und der gestiegenen Rohstoffpreise sei aber unvermindert hoch, heisst es. Dank zahlreichen Kostensenkungsmassnahmen und Produktivitätsverbesserungen werde das Betriebsergebnis leicht ansteigen.
Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen zurückhaltend: Die Aussichten hätten sich noch nicht verbessert, heisst es als Überschrift zum Ausblick. Die Bereiche Chemie und Verpackung würden zwar operative Fortschritte verzeichnen und im Bereich Papier könnten 2011 Preiserhöhungen durchgesetzt werden. Diese positiven Faktoren würden sich beim gegenwärtigen harten Schweizer Franken aber "voraussichtlich noch nicht in besseren Ergebnissen niederschlagen".
Detaillierte Informationen zum Geschäftsjahr 2010 werden (an der Bilanzmedienkonferenz) am 25. März 2011 veröffentlicht.
uh/ra

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