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PARIS (awp international) - Die französische Grossbank Credit Agricole hat ihren Gewinn im zweiten Quartal fast verdoppeln können. Unter dem Strich stand trotz hoher Abschreibungen auf den Firmenwert der griechischen Tochter Emporiki ein Überschuss von 379 Millionen Euro nach 201 Millionen Euro im Vorjahr, teilte das Institut am Donnerstag in Paris mit. Rund die Hälfte des Gewinns steuerte das starke Privatkundengeschäft der Credit Agricole bei.
Auch das Firmenkundengeschäft lief gut. Der Anstieg in der Unternehmensfinanzierung konnte das schwache Kapitalmarktgeschäft sogar ausgleichen. So legten die Erträge der Bank insgesamt um rund ein Fünftel auf 5,5 Milliarden Euro zu. Viele Banken hatten im zweiten Quartal unter den Marktverwerfungen und der Verunsicherung der Anleger infolge der Schuldenkrisen in einigen Euroländern gelitten. Unternehmenschef Jean-Paul Chifflet sprach von einer soliden Ertragsbasis in einem Klima der anhaltenden Unsicherheit.
Die Risikovorsorge konnte die Credit Agricole um rund 13 Prozent auf 980 Millionen Euro senken, obwohl sie mehr Geld für ihre griechische Tochter beiseite legen musste. Dieser Rückgang zusammen mit einem soliden operativen Geschäft habe sich in der gesamten ersten Jahreshälfte als Trend herausgebildet.
Die Credit Agricole ist die letzte der französischen Grossbanken, die ihre Zahlen für April bis Juni vorlegte. Primus unter den Franzosen bleibt die BNP Paribas , die auch europaweit zu den Krisengewinnern zählt. Das Institut verdiente im zweiten Quartal rund zwei Milliarden Euro. Das war fast doppelt soviel wie die Deutsche Bank im zweiten Quartal einnahm. Die Societe Generale arbeitet sich unterdessen immer mehr aus der Krise. Sie verbuchte im zweiten Quartal erneut einen Milliardengewinn./ang/ep/tw

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