Crossair-Absturz bei Zürich: Bergungsarbeiten werden fortgesetzt

Die Bergung von Wrackteilen und Leichen der am Montag (10.01.) bei Niederhasli abgestürzten Crossair-Maschine ist am Mittwoch (12.01.) fortgesetzt worden. Nach Polizeiangaben konnten die Flugschreiber bis am Mittag noch nicht geortet werden.

Dieser Inhalt wurde am 12. Januar 2000 - 13:24 publiziert

Die Bergung von Wrackteilen und Leichen der am Montag (10.01.) bei Niederhasli abgestürzten Crossair-Maschine ist am Mittwoch (12.01.) fortgesetzt worden. Nach Polizeiangaben konnten die Flugschreiber bis am Mittag noch nicht geortet und geborgen werden.

Die Unglücksstelle auf einem Acker zwischen den Weiler Kastelhof und Nassenwil ist am Dienstag genau fotogrammmetisch erfasst worden. Die Grobsuche nach Wrackteilen ist nach Angaben der Kantonspolizei abgeschlossen. Nun sei die Feinsuche im Gange. Jedes Teil müsse von Hand verlesen werden.

Bis am Mittwochmittag wurden nur kleine Flugzeugteile geborgen. Die Bergungsarbeiten auf dem gesamten Trümmerfeld und im Absturzzentrum gehen nur sehr langsam voran. Sie dauern nach Angaben der Polizei noch den ganzen Tag an.

Bis am Mittwochmittag wurden nur kleine Flugzeugteile geborgen. Die Bergungsarbeiten auf dem gesamten Trümmerfeld und im Absturzzentrum gehen nur sehr langsam voran. Sie dauern nach Angaben der Polizei noch den ganzen Tag an. Alle Trümmerteile wurden genau erfasst. Sie werden nun etikettiert, in Container verpackt und in einen Hangar in Kloten gebracht.

Dort wird nach Angaben von Jean Overney, Chef des Büros für Flugunfalluntersuchungen “höchstwahrscheinlich eine Auslegung gemacht”. Die Leichen oder Leichenteile werden ins Institut für Rechtsmedizin (IRM) in Zürich gebracht, wo die Identifizierung stattfindet.

Für die Untersuchungsbehörden von grossem Interesse zur Klärung der Absturzursache sind die beiden Black Boxes: Der Flight Data Recorder, der sich im hinteren Teil des Flugzeuges befand, und der Cockpit Voice Recorder, der beim Cockpit angebracht ist. Das Flugzeug hatte sich etwa drei Meter in den Boden gebohrt. Ob die Flugschreiber überhaupt noch auswertbar sind, ist unklar.

SRI und Agenturen

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