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Zürich (awp) - Die Credit Suisse (CS) hat im ersten Quartal die Markterwartungen bezüglich der Performance im Investment Banking und der Neugeldentwicklung übertroffen. Auf Stufe Konzerngewinn blieb die Bank aber hinter den Prognosen zurück, obwohl sie deutlich mehr verdiente, als im Schlussquartal 2010. Für den weiteren Verlauf 2011 zeigt sich das Management zuversichtlich. Von Analysten wird das Ergebnis als solide bezeichnet, vermisst wurden positive Überraschungen. Die Aktien tendieren leicht fester.
"Die Credit Suisse hat im ersten Quartal ein Bündel starker Resultate erzielt", sagte CEO Brady Dougan anlässlich einer Telefonkonferenz am Mittwochmorgen. Dies demonstriere erneut, dass das Geschäftsmodell stabile und nachhaltige Erträge generiere. So habe das Investment Banking in USD-Relationen gemessen mit 5,4 Mrd USD (+8% gegenüber dem Vorjahr) gar einen Rekordertrag in einem ersten Jahresviertel erzielt. Dafür verantwortlich gewesen seien Marktanteilsgewinne sowie gute Ergebnisse im Anleihengeschäft, im Aktien- sowie im Emissions- und Beratungsgeschäft, erklärte CFO David Mathers.
In Franken resultierte allerdings gegenüber dem Vorjahr ein Ertragsrückgang von 6% auf 4,9 Mrd CHF. Vor Steuern erzielte das Investment Banking einen Gewinn von 1,3 Mrd CHF, womit das Vorquartal um 141% übertroffen, das Vorjahr aber um 25% verfehlt wurde.
GESUNKENE BRUTTOMARGE IM PRIVATE BANKING
Das Private Banking erwirtschaftete aus einem Ertrag auf Vorjahreshöhe einen um 4% gesunkenen Gewinn vor Steuern von 855 Mio CHF. Höheren transaktionsabhängigen Erträgen standen rückläufige wiederkehrende Kommissions- und Gebührenerträge sowie Zinserträge gegenüber. Zudem wurde der Vorsteuergewinn mit 130 Mio CHF durch die Stärke des Frankens belastet. Die Bruttomarge im klassischen Vermögensverwaltungsgeschäft verminderte sich auf 118 Basispunkte, nach 120 Bp im Schlussquartal 2010. Das Asset Management erzielte im Vergleich zum Vorjahr einen um 4% höheren Vorsteuergewinn von 172 Mio CHF.
Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 1,1 Mrd CHF, was im Vergleich zum Schlussquartal 2010 einer Zunahme von 35%, gegenüber dem Vorjahr indes einer Abnahme von 45% entspricht. Belastet wurde das Ergebnis durch Fair-Value Anpassungen auf eigene Verbindlichkeiten sowie auf Stand-alone-Derivaten im Zusammenhang mit Finanzierungsverbindlichkeiten in der Gesamthöhe von 617 Mio CHF.
WM VERZEICHNET WACHSTUMSRATE VON 7,8% BEIM NEUGELD
Erfreuen konnte sich die Bank erneut eines starken Zustroms neuer Kundengelder. Der Bereich Wealth Management Clients akquirierte alleine netto 15,7 Mrd CHF an Neugeldern. Annualisiert entspricht dies einer Wachstumsrate von 7,8%, womit das Ziel von 6% p.a. übertroffen wurde.
Insgesamt zog die Grossbank 19,1 Mrd neue Kundengelder an nach 13,9 Mrd CHF im Vorquartal. Per Ende März verwaltete das Institut Vermögen in Höhe von 1'282 Mrd CHF verglichen mit 1'253 Mrd CHF per Ende Dezember 2010.
Die Kernkapitalquote (Tier-1) betrug am Ende des Quartals 18,2% nach 17,2% im Schlussquartal 2010 und die Eigenkapitalrendite 13,4% nach 9,8%.
ZUVERSICHTLICH FÜR ZUKUNFT
Für die weitere Zukunft zeigt sich das CS-Management zuversichtlich. Die Markttendenz zu Beginn des zweiten Quartals sei jener im ersten Jahresviertel nicht unähnlich gewesen, sagte CFO Mathers. Die Kundenaktivitäten dürften mit zunehmender Renditeorientierung der Investoren und mit der wachsenden Nachfrage nach umfassenden Beratungsdienstleistungen weiter steigen, zeigte sich Dougan überzeugt.
Von den Analysten werden die publizierten Zahlen als solide beurteilt. Lob findet das Investment Banking, das die Erwartungen übertraf, sowie der Neugeldzufluss im Bereich Wealth Management Clients. Enttäuscht zeigen sich die Kommentatoren indes über die gesunkene Bruttomarge im Wealth Management.
Im Aktienhandel schlagen die Zahlen keine grossen Wellen. Die CS-Valoren, die nach einem Abrutschen in die Minuszone im frühen Handel wieder fester tendierten, kosten gegen 12.25 Uhr 0,4% mehr. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI notiert 0,1% höher.
sig/gab

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