CS-Führung geht in die Offensive

Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz sieht in der Finanzmarktkrise durchaus auch Chancen für die Grossbank: "Wir sind in der Lage, die Krise zu unseren Gunsten zu nutzen", sagte er an der Generalversammlung der Credit Suisse.

Dieser Inhalt wurde am 25. April 2008 - 13:27 publiziert

Nach der Bekanntgabe der Milliardenverluste betont die CS-Führung nun das Positive an der Krise. Die CS habe ihre starke Kapitalisierung aufrechterhalten, sagte Kielholz: "Dadurch haben wir uns den strategischen Bewegungsspielraum bewahrt." Gleichzeitig sei die Bank aus heutiger Sicht nicht zu Kapitalerhöhungen gezwungen.

Für die Bank böte sich nun die Gelegenheit, Marktanteile von der Konkurrenz zu gewinnen.

Allerdings werde sich das Umfeld für den Bankensektor ändern, warnte Kielholz. Angesichts der Finanzmarktkrise dürften die Vorgaben bezüglich Kapitalunterlegung und Liquidität strenger werden. Das werde auch das Gewinnpotenzial dämpfen.

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