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CS/GV: Aktionäre genehmigen Vergütungsbericht

Dieser Inhalt wurde am 30. April 2010 - 14:43 publiziert

Zürich (awp) - Die Aktionäre der Credit Suisse haben in einer Konsultativabstimmung den Vergütungsbericht 2009 genehmigt. Mit rund 415 Mio Aktienstimmen oder rund zwei Dritteln der Stimmen wurde der Antrag des Verwaltungsrates an der Generalversammlung der Grossbank am Freitag in Zürich angenommen. Rund 30% der Stimmen waren dagegen.
Die Abstimmung habe trotz Annahme des Antrags gezeigt, dass ein bedeutender Teil der Aktionäre mit dem Vergütungsmodell nicht zufrieden sei, kommentierte Verwaltungsratspräsident Hans-Ulrich Doerig.
Vor der Abstimmung hat der Vorsitzende des Vergütungsausschusses im Verwaltungsrat, Aziz Syriani, die Vergütungspolitik der Grossbank verteidigt: Die Vergütung sei ein Spiegel der sehr guten Resultate und des neuen Umfelds und reflektiere die Leistung der Mitarbeiter. Zudem habe die Credit Suisse als erste Bank die Richtlinien der G-20 betreffend Vergütung implementiert.
Auch CEO Brady Dougan forderte die Aktionäre auf, für die Anträge des Verwaltungsrates zu stimmen. Dies sei nötig, um auch künftig gute Leistungen zu erbringen, so Dougan in seiner Rede vor den Aktionären.
Dennoch kritisierten viele Aktionären in ihren Voten die exzessive Entlöhnung der Grossbank. Auch Dominique Biedermann, Direktor der Pensionskassenstiftung Ethos, verurteilte die hohen Boni. Zudem bemängelte er die fehlende Transparenz des Vergütunsberichts und den hohen Anteil der variablen Vergütung.
Mit grosser Mehrheit wurde von den Aktionären die statutarische Jahresrechnung 2009 und die konsolidierte Jahresrechnung 2009 genehmigt. Auch die Entlastung für die Geschäftleitung wurde ohne nennenswerte Opposition von den Aktionären genehmigt. Gleiches gilt für die Verwendung des Bilanzgewinns.
pf/mk

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