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CS-Konsortium kauft Swisscom-Immobilien

Swisscom verkauft Immobilien, um in Breitband-Technologien zu investieren.

(Keystone Archive)

Die Swisscom verkauft 28 Geschäfts- und Bürogebäude für 1,272 Mrd. Franken an ein Immobilien-Konsortium unter Führung der Credit Suisse. Damit will sich die Telekomfirma auf ihre Kern-Kompetenzen konzentrieren und Investitionen im Breitband-Bereich tätigen.

Auf April gehen 28 grössere Liegenschaften in Stadtzentren und Agglomerationen mit einer Mietfläche von total 380'000 Quadratmetern an die neue Besitzerin. Ein Immobilien-Konsortium, dem die Credit Suisse Asset Management (CSAM), Swiss Prime Site und Winterthur Leben angehören. Die Swiss Prime Site soll nach der eben bekannt gewordenen Fusion mit dem Feldschlösschen-Hürlimann-Konzern die grösste Immobiliengesellschaft der Schweiz werden.

Die verkauften Immobilien stehen in Basel, Bellinzona, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, Olten, Winterthur, Worblaufen und Zürich. Zum Portefeuille gehören unter anderem das Hochhaus in Winterthur und das Fraumünstergebäude in Zürich.

Zweimal 500 Millionen Gewinn

Die Swisscom erwartet einen Gewinn von 500 Mio. Franken. Doch damit nicht genug: Der ehemalige Monopolbetrieb verhandelt bereits über den Verkauf einer zweiten Immobilien-Tranche mit 162 Immobilien. Der Preis für dieses Paket dürfte, so Swisscom-Sprecher Sepp Huber, deutlich über 1 Mrd. Franken liegen. Der Vertrags-Abschluss wird im ersten Halbjahr 2001 angestrebt. Mit welchen Interessenten die Swisscom bei diesem zweiten Paket verhandelt, gibt der Konzern nicht bekannt.

Immobilien keine Kern-Kompetenz

Immobilien gehörten nicht zum Kerngeschäft der Swisscom, begründet der Konzern den Verkauf. Der sinkende Personalbestand und der abnehmende Bedarf an Fläche pro Arbeitsplatz sowie neue Technologien liessen den Immobilienbedarf sinken.

Die Swisscom will den Verkaufserlös in den Aufbau des UMTS-Netzes in der Schweiz, in die Festnetz-Breitband-Technologie und die Expansion im E-Commerce investieren.

swissinfo und Agenturen


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