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Zürich (awp) - Die Credit Suisse Group (CS) hat im zweiten Quartal 2010 wie erwartet weniger als im Vorquartal verdient. Der Reingewinn belief sich auf 1'593 Mio CHF verglichen mit 2'055 Mio CHF im Vorquartal respektive 1'571 Mio CHF im Vorjahr. Dem Institut flossen Neugelder im Umfang von 14,5 Mrd CHF nach 26,0 Mrd CHF im Vorquartal zu. Insgesamt verwaltete die Bank per Ende Juni Vermögen in der Höhe von 1'243 (VQ 1'271) Mrd CHF, wie das Institut am Donnerstag mitteilte.
Alle drei Divisionen schlossen das erste Quartal profitabel ab. Das Investment Banking erzielte einen Gewinn vor Steuern von 784 (VQ 1'794) Mio CHF, das Private Banking von 874 (892) Mio und das Asset Management von 22 (166) Mio CHF.
Der Bereich Private Banking generierte im zweiten Jahresviertel 2010 Nettoneugelder im Umfang von 13,8 (VQ 18,6) Mrd CHF. Davon entfielen 11,9 Mrd CHF auf das Wealth Management. Im Asset Management belief sich der Zufluss auf 1,3 (11,2) Mrd CHF.
Die Kernkapitalquote betrug am Ende des Quartals 16,3% nach 16,4% per Ende März 2010 und die Eigenkapitalrendite 17,8% nach 22,3%.
Der von der Bank vorgelegte Reingewinn hat die Erwartungen der Analysten übertroffen. Im Durchschnitt hatten diese (AWP-Konsens) mit einem Konzerngewinn von 1'284 Mio CHF gerechnet. Bei den verwalteten Vermögen und den Spartengewinnen lag die CS indes unter dem Konsens. Die Experten hatten im Schnitt mit verwalteten Vermögen von 1'272 Mrd CHF gerechnet. Im Investment Banking hatten sie mit einem Vorsteuergewinn von 934 Mio und im Private Banking von 913 Mio CHF kalkuliert.
Mit Blick auf die Zukunft sagte CEO Brady Dougan: "Wir sind weiterhin überzeugt, dass wir die richtige Strategie haben, die sich auch bei ungewissen und anspruchsvollen Marktentwicklungen bewährt."
Das Ergebnis der Credit Suisse Group (CS) im zweiten Quartal 2010 wurde unter anderem belastet von Personalaufwand in Höhe von 447 Mio CHF aufgrund der britischen Steuer auf variable Vergütungen sowie durch Rückstellungen von 216 Mio CHF für Rechtsstreitigkeiten. Im Quartalsabschluss enthalten sind zudem Fair-Value-Gewinne auf Fremdkapital der Credit Suisse von 922 Mio CHF sowie eine Steuergutschrift von 522 Mio CHF infolge eines Zusammenschlusses von Rechtseinheiten, schreibt die Grossbank.
sig/gab

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