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Zürich (awp) - Die Credit Suisse Group (CS) hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Konzerngewinn von 5'098 (VJ 6'724) Mio CHF abgeschlossen, im vierten Quartal waren es 841 (VQ 609) Mio CHF. Der Verwaltungsrat schlägt eine Bardividende von 1,30 (2,00) CHF vor, wie die Bank am Donnerstag mitteilte.
Dem Institut flossen im letzten Jahresviertel Neugelder im Umfang von 13,9 Mrd CHF zu, nach 14,6 Mrd CHF im Vorquartal. Der Bereich Private Banking generierte dabei Nettoneugelder im Umfang von 9,6 (VQ 12,6) Mrd CHF, wovon 8,1 Mrd CHF auf das Wealth Management Clients entfielen. Im Gesamtjahr belief sich der Zufluss neuer Kundengelder auf 69,0 (VJ +44,2) Mrd CHF. Insgesamt verwaltete die Bank per Ende Dezember Vermögen in der Höhe von 1'253 Mrd CHF (Ende September: 1'251 Mrd).
Alle Divisionen schlossen den Angaben zufolge das vierte Quartal profitabel ab. Das Investment Banking erzielte einen Gewinn vor Steuern von 558 (VQ 395) Mio CHF und das Private Banking von 824 (836) Mio CHF.
Die Kernkapitalquote (Tier-1) betrug am Ende des Jahres 17,2% nach 16,7% per Ende September 2010 und die Eigenkapitalrendite 9,8% nach 7,0%.
Der von der Bank vorgelegte Reingewinn lag unter den Erwartungen der Analysten.
CEO Brady Dougan kommentierte in der Mitteilung das Geschäftsergebnis wie folgt: "Die Credit Suisse setzte ihre auf das Kundengeschäft ausgerichtete, kapitaleffiziente Strategie weiter konsequent um und erzielte eine im Branchenvergleich ausgezeichnete Eigenkapitalrendite von über 14%. Unsere Strategie kam uns im vergangenen Jahr bei der weiteren Ausrichtung unserer Geschäfte auf das neue regulatorische Umfeld zugute. Unser integriertes Geschäftsmodell mit gut diversifizierten Erträgen hat sich bewährt. Wir verfügen über eine starke Kapitalbasis und können weiterhin in vielen Geschäftsbereichen Marktanteile gewinnen."
Die Grossbank hat ferner ihr Eigenkapitalrenditeziel gesenkt. Angesichts der auf das veränderte Umfeld ausgerichteten Strategie der Bank liege das Ziel für die den Aktionären zurechenbare annualisierte Eigenkapitalrendite neu bei über 15% gegenüber bisher 18%. Weiterhin höchste Priorität geniesse ein effizientes Kostenmanagement, so CEO Dougan weiter.
Teilweise überarbeitet hat die CS zudem die angestrebten Leistungsindikatoren in den Divisionen. So ist das Margenziel vor Steuern im Bereich Private Banking auf über 35% von 40% reduziert worden. Weiterhin wird hier ein Neugeldzuwachs von jährlich über 6% angestrebt,
Im Bereich Asset Management wird neu eine Vorsteuermarge von über 35% nach ebenfalls bisher 40% angepeilt. Als neues Ziel setzt sich die Bank auch hier einen Neugeldzufluss von jährlich über 6%.
Im Investment Banking bleibt das Ziel einer Vorsteuermarge von über 25% bestehen.
sig/uh/ra

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