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Zürich (awp) - Für das Top Management der Grossbank Credit Suisse ist vor Ostern nochmals grosser Zahltag. Aus dem 2005 für das Geschäftsjahr 2004 aufgelegten "Performance Incentive Plan" (PIP I) werden den CS-Führungskräften insgesamt 56,6 Mio Aktien zugeteilt. Zum heutigen Schlusskurs der CS-Aktie von 54,35 CHF entsprechen die zugeteilten Aktien einem Wert von rund 3 Mrd CHF.
Nach Abzug der Quellensteuer bucht die Bank ihrem Top-Management insgesamt 38 Mio Aktien auf deren Depot, das entspricht einem Betrag von über 2 Mrd CHF.
Die grösste Zuteilung geht an Konzernchef Brady Dougan. Er erhält rund 1,3 Mio Aktien im Gesamtwert von knapp 71 Mio CHF. Der Chef der CS Investment Bank Paul Calello erhält Titel im Gesamtwert von 37,3 Mio CHF, Private Banking Chef Walter Berchtold solche im Wert von 34 Mio CHF.
Das Programm führt zu keiner Verwässerung des Aktienkapitals durch Neuemission, da die Aktien aus dem Eigenbestand der Grossbank geliefert werden. Sämtliche Kosten für das PIP-Programm wurden über die vergangenen 5 Jahre verbucht. Die Rechnung des laufenden Jahres wird somit vom PIP I Programm nicht belastet.
Beim "Performance Incentive Plan" (PIP) handelt es sich um ein aktienbasiertes Vergütungsprogramm. PIP I wurde im Jahr 2005 als Teil des Bonusses für 2004 an rund 300 CS Top-Manager, hauptsächlich aus der Investment Bank, vergeben. Ziel war es, die damals wichtigsten Leistungsträger des Instituts an Bord zu behalten und auf die langfristige Strategie der Bank zu verpflichten. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass sich die Investment Bank der CS damals in einer schwierigen Situation befand und die Konkurrenz höhere Profite schrieb.
Jede der ursprünglich zugeteilten PIP Einheiten wurde nach Ablauf des Programms basierend auf Leistungskriterien und Marktkriterien in die nun festgelegte Anzahl CS-Aktien umgewandelt.
Zur Ermittlung des entsprechenden Multiplikators definierte die Bank drei Kriterien: Erstens die Ertragsentwicklung, zweitens die relative Performance der CS-Aktien zu ausgewählten Konkurrenten sowie drittens die absolute Performance der Aktien. Als Hauptreiber galt dabei die relative Performance. Je nach Entwicklung der genannten Kriterien konnte sich der Multiplikator dabei zwischen 0 und 9 bewegen.
Im Jahr 2006 wurde für das Jahr 2005 ein vergleichbares PIP II Programm aufgelegt, welches dann im März 2011 fällig wird.
pf/gab

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