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FRANKFURT (awp international) - Der Fahrzeugbauer Daimler befindet sich eigener Einschätzung zufolge auf gutem Weg, im Lkw-Geschäft den angepeilten operativen Jahresgewinn von rund einer Milliarde Euro zu erreichen. "Wir fühlen uns gut aufgehoben (mit der Prognose)", sagte Andreas Renschler, im Konzernvorstand für das Truckgeschäft verantwortlich, der "Börsen-Zeitung" (BöZ/Freitagausgabe). Dies gelte auch für den prognostizierten deutlichen Absatzzuwachs im Vergleich zu den im Vorjahr verkauften 259.000 Einheiten.
In den ersten sechs Monaten hatte Daimler Trucks ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 430 Millionen Euro erwirtschaftet, davon 300 Millionen Euro im zweiten Quartal. Schwarze Zahlen schreiben sollte der Konzern nach Aussage von Renschler dabei auch im nordamerikanischen Lkw-Geschäft, das ebenso wie das japanische einem Restrukturierungsprogramm unterzogen worden war. "Wir sind nach der Neuausrichtung gut unterwegs, in Nordamerika im Geschäftsjahr 2010 Geld zu verdienen, unabhängig davon, ob der Markt stagniert, oder wie erwartet um 10 bis 15 Prozent wächst", sagte Renschler. Im vergangenen Jahr war der US-Markt für mittlere und schwere Lkw um rund 35 Prozent eingebrochen, der Absatz von Daimler Trucks North America um 39 Prozent.
Wachstumschancen sieht Renschler auch in den BRIC-Staaten. Brasilien sei bereits der grösste Absatzmarkt für Mercedes-Benz. In China will der Weltmarktführer künftig mit dem lokalen Partner Foton Lastwagen unter der Marke Aumann bauen. Auch in Indien soll 2012 unter einem neuen Markennamen die Produktion für den lokalen Markt starten. Dabei gebe es keinen "Welt-Truck", aber eine möglichst enge Verzahnung bei den Komponenten. "Wir müssen so global wie möglich sein, aber so regional wie notwendig", sagte Renschler der "BöZ". Bislang seien durch diese Strategie Synergien in Höhe von 400 Millionen Euro jährlich gehoben worden. Diese Summe soll nach Angaben des Managers in den nächsten drei bis vier Jahren mindestens verdoppelt werden.
he/dct/tw

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