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HAMBURG (awp international) - Der Automobilkonzern Daimler stellt sein Nutzfahrzeuggeschäft in den USA auf die erwartete Markterholung ein. "In naher Zukunft werden wir wieder ein Marktniveau von 400.000 Stück haben", sagte Amerikachef Martin Daum der "Financial Times Deutschland" (FTD/Mittwoch). "Die grossen Spediteure kaufen wieder, alle anderen werden folgen."
Daum kündigte an, "wir werden bereits in diesem Jahr wieder profitabel sein". Auf dem US-Markt ist der weltweite Marktführer mit den Marken Freightliner und Western Star vertreten. Die dritte US-Marke Sterling hatte Daimler im Zuge der Branchenkrise im vergangenen Jahr eingestellt. Im bisherigen Jahresverlauf sei der Marktanteil um drei Prozentpunkte auf 31 Prozent gewachsen. "Damit haben wir den Wegfall von Sterling überkompensiert."
Noch liegt der Markt aber deutlich unter dem Vorkrisenniveau, räumte auch Daum ein. "2010 bleibt noch sehr angespannt." Als positive Frühindikatoren nannte der Manager ein steigendes Ersatzteilgeschäft sowie eine höhere Dieselnachfrage. Zudem seien viele Flotten veraltet.
Wegen dem erwarteten Anziehen der Nachfrage stockt der Hersteller seine Beschäftigtenzahl in den US-Werken wieder auf. Dabei hat Daum mit der mächtigen Autogewerkschaft UAW einen Tarifvertrag nach deutschem Vorbild ausgehandelt. Demnach verzichten die Mitarbeiter in den kommenden Jahren auf Gehaltserhöhungen und erhalten dafür im Gegenzug eine Stellengarantie.
Die Konkurrenz chinesischer Hersteller fürchtet Daum vorerst nicht. Seiner Einschätzung nach wird es noch mindestens zehn Jahre dauern, bis die chinesischen Marken in den internationalen Wettbewerb eingreifen./dct/stb/she

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