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Das Bauernsterben geht weiter

Die Zahl der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe hat weiter abgenommen. Erstmals gesunken ist die Anzahl der biologisch bewirtschafteten Betriebe. Immer mehr Bauernhöfe halten "exotische" Tierarten wie Lamas und Bisons.

Dieser Inhalt wurde am 10. Juli 2008 - 11:55 publiziert

Wie aus der Landwirtschaftlichen Betriebszählung 2007 hervorgeht, sind die bäuerlichen Betriebe zwischen 2005 und 2007 von 63'600 auf knapp 61'800 gesunken. Seit 2000 sind jährlich 1250 Betriebe verschwunden, eine Abnahmerate von knapp 1,8%.

Vor allem kleine Betriebe seien vom Strukturwandel betroffen. Die Zahl der Betriebe mit einer Nutzfläche von über 25 Hektaren nahm dagegen zu, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte.

Die Anzahl Bio-Betriebe nahm 2005 bis 2007 um 3,4% ab, von rund 6400 auf 6200. Zuvor war ihre Zahl stark angewachsen. Auch bei den Bio-Betrieben gingen vor allem die kleineren Höfe ein.

Bei den Tierbeständen stagnierte die Zahl der Rinder bei rund 1,57 Mio. Dagegen wuchsen die Bestände an Ziegen und Pferden um 27 respektive 20%.

Fast verdoppelt haben sich seit 2000 die Betriebe, die "exotische" Tierarten wie Bisons, Hirsche, Lamas und Alpakas halten.

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