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Das Pirelli-Hochhaus

(Keystone)

Das Pirelli-Hochhaus ist das Wahrzeichen der norditalienischen Wirtschafts- und Industriemetropole Mailand. Von den rund 1,3 Millionen Einwohnern wird er "Pirellone" genannt.

Das rund 127 Meter hohe Gebäude mit 30 Stockwerken liegt in der Nähe des Mailänder Hauptbahnhofs und überragt das Geschäftsviertel der Stadt. Es wurde Ende der 50er Jahre erbaut. Eingeweiht wurde es am 4. April 1960.

In dem Gebäude arbeiten rund 2000 Menschen, unter ihnen 1200 Angestellte des italienischen Reifen- und Kabelherstellers Pirelli. Gleichzeitig ist in dem Turm der Sitz der Regionalregierung der Lombardei untergebracht, deren Hauptstadt Mailand ist.

Dazu gehören der Ratssaal und acht Abteilungen der Regionalverwaltung. Nach dem Verkauf an die Lombardei 1978 wurde das Gebäude umgebaut.

Das Pirelli-Hochhaus ist auch wegen seiner eleganten, schlanken Form neben der Kathedrale zum Symbol für Mailand geworden. Es zählt zu den höchsten Betonbauwerken der Welt. Den eindrucksvollen Wolkenkratzer entwarfen die Architekten Giò Ponti und Pier Luigi Nervi.

Der 1891 geborene Architekt Ponti gilt als einer der Begründer des modernen italienischen Designs und wurde durch seine Arbeiten stilprägend. Nach seinem Studium entwarf er Porzellan, gründete eine Design-Zeitschrift, war dann Mitbegründer der Triennale und hatte später einen Architekturlehrstuhl in Mailand inne. Sein architektonisches Hauptwerk ist das Pirelli-Hochhaus; Schöpfer der Beton-Struktur aber war Nervi.

swissinfo und Agenturen

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