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FRANKFURT (awp international) - Der Aufschwung hat auch Finanzinvestoren in Deutschland wieder aus der Deckung gelockt. Mit 24 (Vorjahr: 13) Übernahmen mittelständischer Firmen knüpfte der Markt 2010 langsam wieder an das Niveau vor der Krise an, wie die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) am Freitag mitteilte. Der Gesamtwert der Geschäfte erhöhte sich auf 2,8 (1,3) Milliarden Euro. Berücksichtigt werden in der Statistik Geschäfte mit einem Transaktionswert von 50 bis 250 Millionen Euro.
"Das Angebot ist viel, viel besser als vor einem halben Jahr, die Finanzierungssituation beginnt sich zu verbessern", sagte DBAG- Vorstandssprecher Wilken von Hodenberg in Frankfurt. "Wir erwarten, dass sich der Markt 2011 weiter beleben wird."
Allerdings sei die Krise auf dem Private-Equity-Markt noch nicht ganz überwunden. So sei zum Beispiel der Anteil der Transaktionen in klassischen Sektoren der deutschen Industrie - Maschinenbau, Automobilzulieferer - mit weniger als einem Drittel noch vergleichsweise gering. Zudem sei es noch immer äusserst schwer, Geld speziell für Wachstumsfinanzierung einzusammeln.
Die Deutsche Beteiligungs AG selbst, die seit fast fünf Jahrzehnten im Private-Equity-Markt tätig ist, schloss ihr Geschäftsjahr 2009/10 (31. Oktober) mit einem Konzernüberschuss von 34,1 (Vorjahr: 19,6) Millionen Euro ab. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam eine neue Beteiligung dazu: Die DBAG stieg mit 15,5 Prozent beim Industriedienstleister FDG ein, der französische Supermärkte mit Warengruppen beliefert, die nicht zum Kernsortiment zählen. Grösster Einzelaktionär der DBAG ist seit kurzem der Drogerieunternehmer Dirk Rossmann mit gut 20 Prozent./ben/DP/jsl

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