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BERLIN/FRANKFURT (awp international) - Für rund 135.000 Beschäftigte der Deutschen Bahn wird an diesem Freitag in der laufenden Tarifrunde erstmals über eine Einkommenserhöhung verhandelt. Vertreter des Unternehmens und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) treffen sich in Frankfurt am Main. Wie die EVG am Donnerstag mitteilte, hat die Bahn ein Angebot vorgelegt, das von beiden Seiten aber nicht beziffert wurde. Das Forderungspaket der Gewerkschaft hat ein Volumen von sechs Prozent.
Mit einem Ergebnis ist noch nicht zu rechnen, weil parallel Schlichtungsverhandlungen über einen Branchentarifvertrag für alle Bahnbetreiber des Regionalverkehrs laufen. Daran sind auch sechs grosse private Bahnunternehmen beteiligt. Vom Lohnniveau des Branchentarifs dürfte abhängen, wie stark die Einkommen der Bahnbeschäftigten steigen werden.
Für die EVG hängen beide Verhandlungsstränge zusammen. Die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn sollten erst dann zu Ende geführt werden, wenn zuvor ein Branchentarifvertrag vereinbart worden sei. Die Gewerkschaft äusserte sich dazu optimistisch: Die Schlichtungsverhandlungen zum Branchentarif unter Leitung des SPD- Politikers Peter Struck neigten sich dem Ende zu. Mit einem Schlichterspruch sei noch im Januar zu rechnen, so die Einschätzung der EVG-Verhandlungsführer Heinz Fuhrmann und Regina Rusch-Ziemba. Eine Bahnsprecherin wollte sich unter Hinweis auf die vereinbarte Vertraulichkeit nicht zum Verhandlungsstand äussern.
In der Schlichtung geht es um einheitliche Branchenstandards im regionalen Schienenverkehr. Zentrales Thema ist eine Angleichung der Einkommensniveaus. Bei einigen Privatbahnen liegen die Einkommen für vergleichbare Tätigkeiten um 20 Prozent unter dem Niveau der Deutschen Bahn. Deutlich unter dem Deutsche-Bahn-Niveau werden laut Gewerkschaft rund 3500 Eisenbahner bezahlt, die bei der privaten Konkurrenz arbeiten. Insgesamt sind mehr als 10 000 Beschäftigte bei Privatbahnen in Deutschland angestellt.
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## Orte - -Kontakte - Autor: Bernd Röder, +49 30 285231150, - Redaktion: Uwe Wiedenhöft, +49 30 285232242, dpa brd yybb n1 uw

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