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FRANKFURT (awp international) - Nach den unter dem Titel Basel III diskutierten schärferen Eigenkapitalregeln rechnen die zehn grössten deutschen Banken mit einem zusätzlichen Kapitalbedarf von 105 Milliarden Euro. So viel Kapital müssten die Banken aufnehmen, um eine Kernkapitalquote (Core Tier 1) von acht Prozent zu erreichen, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) für Bankenaufsicht und Bilanzierung, Dirk Jäger, am Montag in Frankfurt. Die weiter gefasste Kernkapitalquote (Tier 1) läge dann bei 10 Prozent. Zu diesem Schluss seien die zehn grössten Institute auf Basis der Vorschläge des Baseler Ausschusses vom Juli gekommen.
Am Dienstag (7. September) will der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht die neuen Kapitalregeln weiter vorantreiben, die Staats- und Regierungschefs entscheiden über die strengeren Regeln im November. Neben höheren Kapitalquoten, werden dort auch strengere Liquiditätsvorschriften und Verschuldungsregeln diskutiert. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands, Hans-Joachim Massenberg, forderte eine internationale Abstimmung und lange Übergangszeiten, um den zusätzlichen Kapitalbedarf zu stemmen. "Wir halten 10 bis 12 Jahre für sinnvoll." Deutschland werde bei dem Treffen am Dienstag kein Veto einlegen. Bei einzelnen Stellschrauben müssten aber noch Kompromisse gefunden werden./ang/ben/zb

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