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FRANKFURT (awp international) - Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt nach Ansicht der Bundesagentur für Arbeit (BA) auch 2011 unsicher. "Bei den Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe haben wir das Vorkrisenniveau trotz des Aufschwungs noch nicht wieder erreicht", sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise laut einem Vorabbericht vom Donnerstag "Spiegel Online". Der Strukturwandel in der Industrie habe sich durch die vergangene Wirtschaftskrise sogar verschärft. "Es wird keinen Job-Boom in der Breite geben."
Der Behördenchef sieht dem Blatt zufolge sogar die Gefahr, dass die Erfolge auf dem Jobmarkt durch die Euro-Krise zunichte gemacht werden können. Wenn aus den Euro-Ländern, in die Deutschland exportiert, keine Impulse mehr kämen, "wird es schwierig". Als Folge des Strukturwandels rechnet Weise mit sinkenden Einkommen. "Tendenziell dürften die Löhne niedriger ausfallen."
Auch die neue Dienstleistungsfreiheit für osteuropäische EU-Länder ab dem 1. Mai sorgt den Agenturchef. Dann können Firmen etwa aus Polen und Tschechien ihre Dienste zu osteuropäischen Konditionen in Deutschland anbieten. Weise warnt vor einem Preisverfall - allerdings ausgelöst von deutscher Seite: "Wir beobachten, dass deutsche Zeitarbeitsunternehmen Niederlassungen in Polen oder in anderen Ländern gründen." Jetzt sei die Politik gefragt, zu handeln. Einen Mindestlohn hält er für eine denkbare Lösung./jha/jsl

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