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FRANKFURT (awp international) - Bundesbank-Präsident Axel Weber will sich möglicherweise 2012 aus der Notenbank verabschieden. Weber habe in einer vertraulichen Runde am Dienstagabend angedeutet, dass er "nicht unbedingt eine zweite Amtszeit" bei der Deutschen Bundesbank anstrebe, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa in Frankfurt am Mittwoch aus Bundesbank-Kreisen. Der 53 Jahre alte Wirtschaftsprofessor führt die Notenbank seit dem 30. April 2004, die Amtszeit beträgt acht Jahre.
In Finanzkreisen verdichteten sich am Mittwoch Spekulationen, Weber könnte zur Deutschen Bank wechseln, um dort Konzernchef Josef Ackermann zu beerben. Ackermann hört spätestens zur Hauptversammlung 2013 auf. Zu einem möglichen Wechsel Webers zur grössten deutschen Bank wollten sich weder die Bundesbank noch die Deutsche Bank äussern. Weber selbst verzichtete auf eine persönliche Erklärung zu seiner beruflichen Zukunft.
Weber wurde neben seinem italienischen Amtskollegen Mario Draghi immer wieder als einer der heissesten Anwärter für den Chefsessel der Europäischen Zentralbank (EZB) gehandelt. Der Nachfolger von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet soll am 1. November sein Amt antreten. Gegen eine mögliche Berufung Webers auf den europäischen Spitzenposten gibt es jedoch Vorbehalte. Der gebürtige Pfälzer tritt als geldpolitischer Hardliner auf und hatte sich im vergangenen Jahr mehrfach kritisch zum Kurs der EZB in der Schuldenkrise geäussert./ben/DP/bgf

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