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BERLIN (awp international) - Die deutsche Wirtschaft ist nach Einschätzung von Bundesbank-Präsident Axel Weber verhalten ins neue Jahr gestartet. Nach einem schwachen Schlussquartal 2009 sei vermutlich auch das erste Quartal dieses Jahres verhalten gewesen, sagte Weber am Donnerstag in Berlin. Er rechne in den ersten drei Monaten 2010 mit einer "schwarzen Null" beim Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Eine "Seitwärtsbewegung" sei nicht auszuschliessen.
Der Erholungsprozess bleibe im Kern aber intakt, betonte Weber. Die Bundesbank rechne mit seiner Fortsetzung, allerdings verlaufe die "robuste Erholung" mit reduziertem Tempo und auf niedrigerem Niveau. Inzwischen sei die Bundesbank aber schon etwas pessimistischer als zuvor erwartet. Ursprünglich hatte die Bundesbank für das erste Quartal 2010 ein Plus von 0,2 Prozent erwartet.
RISIKEN BEI INFLATIONSENTWICKLUNG AUSGEGLICHEN
Es werde nicht bei der bisher bekanntgegebenen Null bei der Wachstumsrate im vierten Quartal 2009 bleiben, da diese bisher nur geschätzt sei, sagte Weber. "Ich halte eine Seitwärtsbewegung im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal für eher unwahrscheinlich." Die Schwäche der letzten zwei Monate dürfte ins neue Jahr hineingewirkt haben.
Mit Blick auf die Preise sagte Weber: "Die Risiken bei der Inflationsentwicklung sind ausgeglichen." Sie stehe in diesem und im nächsten Jahr in Einklang mit der Preisstabilität, wie sie die Europäische Zentralbank (EZB) definiere. In Deutschland werde die Inflationsrate 2010 und 2011 sich "um ein Prozent" bewegen, aber nicht darunter. In der Euro-Zone würden etwa 1,5 Prozent erwartet. Ende 2010 könnten es sogar zwischen 1,8 und 1,9 Prozent sein.
Nach Webers Angaben sind die Erwartungen der Bundesregierung im neuen Jahreswirtschaftsbericht weitestgehend identisch mit der Einschätzung der Bundesbank. Die Bundesregierung erwartet 2010 ein Konjunkturplus von 1,5 Prozent./sl/DP/bf

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