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DÜSSELDORF - Der scheidende Bundesbank-Vorstand Franz-Christoph Zeitler befürchtet Schwierigkeiten bei der Umsetzung der neuen Eigenkapitalregeln nach Basel III in den USA. "Ich habe keinen Anlass, am Willen der amerikanischen Administration zu zweifeln", sagte der für die Bankenaufsicht zuständige Vorstand dem "Handelsblatt" (Dienstag). "Es gibt aber im US-Kongress Kräfte, die eine volle Anwendung der Handelsbuch- und Marktrisiko-Regeln ablehnen."
Ein Grund sei, dass die grossen Investmenthäuser von der geforderten Kapitalunterlegung abstrakter und komplexer Wertpapiere besonders hart getroffen werden. Sollte es zu Verzögerungen kommen, sei es Sache des europäischen Gesetzgebers, über das weitere Vorgehen zu entscheiden. "Derzeit sollte man alles tun, um nicht das Momentum der notwendigen Krisenreaktionen zu verlieren."
Nach Ansicht von Zeitler wurde mit dem Ausschuss für Systemrisiken bei der EZB "ein institutionelles Gerüst" geschaffen, das die Früherkennung von Krisen verbessert. Er hält es aber "für vermessen zu behaupten, man könne künftig jede Krise vermeiden". "Was wir können, ist durch striktere Eigenkapital- und Liquiditätsnormen die 'Hochwasser-Rückhaltebecken' zu verbreitern, damit die Folgen von Krisen weniger einschneidend werden, als es beim letzten Mal der Fall war."/ksb/enl/tw

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