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FRANKFURT (awp international) - Der neue Vorstand der Deutschen Bundesbank ist komplett. Einen Monat nach Notenbank-Präsident Jens Weidmann trat am Mittwoch Bankenaufseherin Silke Lautenschläger-Peiter als Vizepräsidentin ihr Amt an. Lautenschläger, die an diesem Freitag 47 Jahre alt wird, ist die erste Frau im Vorstand der Bundesbank. Die Juristin kommt von der Finanzaufsicht Bafin zur Bundesbank und übernimmt dort die Zuständigkeit für Banken und Finanzaufsicht sowie Revision, wie die Bundesbank in Frankfurt mitteilte.
Mit Lautenschläger hievt die Bundesregierung eine Fachfrau in den Vorstand der Bundesbank, die 15 Jahre Erfahrung in der Bankenkontrolle vorweisen kann. Damit nimmt die Politik auch dem Vorwurf den Wind aus den Segeln, die Posten nur altgedienten Parteifreunden zuzuschachern - unabhängig von deren fachlicher Eignung. Lautenschläger, Mutter einer inzwischen erwachsenen Tochter, war seit April 2008 oberste Bankenaufseherin der Bafin.
Obwohl in Stuttgart geboren, fühlt sich Lautenschläger eng mit dem Rheinland verbunden, wo sie studierte. Sich selbst beschreibt sie als "fröhlichen Genussmenschen". Mitarbeiter loben ihren "kollegialen Umgangston": Sie sei "hart in der Sache, aber freundlich im Ton".
Erst Ende April hatte sich Axel Weber von der Spitze der Notenbank zurückgezogen, seit 1. Mai ist Ex-Kanzlerberater Weidmann (43) Deutschlands oberster Zentralbanker. Lautenschläger ist Nachfolger von Franz-Christoph Zeitler.
Die übrigen vier Vorstandsmitglieder behalten ihre Bereiche: Rudolf Böhmler (Controlling, Personal, Verwaltung und Bau), Andreas Dombret (Finanzstabilität, Statistik, Risiko-Controlling), Joachim Nagel (Informationstechnologie, Märkte) und Carl-Ludwig Thiele (Bargeld, Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme)./ben/hqs/DP/bgf

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