Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Bundesbankpräsident Axel Weber blickt nach der rasanten Erholung der Wirtschaft 2010 zuversichtlich auf das laufende Jahr. "Aus meiner Sicht gibt es eine Reihe guter Gründe, dem Jahr 2011 vorsichtig optimistisch entgegen zusehen, nicht zuletzt mit Blick auf die voraussichtliche konjunkturelle Entwicklung", sagte Weber am Dienstag in Frankfurt. Gleichwohl blieben - auch in Deutschland - mit den Aufräumarbeiten im Finanzsystem und der Ordnung der Staatsfinanzen wichtige Herausforderungen. Die Aussichten für 2011 hängen aus Sicht von Weber auch davon ab, inwieweit die richtigen Lehren aus der Krise gezogen werden.
Insgesamt seien die Euro-Länder mit Blick auf die Sparbemühungen auf einem richtigen Weg. Zudem sei auf EU-Ebene ein Prozess angestossen, der neben der notwendigen Härtung des Wachstums- und Stabilitätspaktes auf die Einführung eines zusätzlichen Überwachungs- und Frühwarnmechanismus abziele. "Mehr automatische Sanktionen wären hier jedoch wünschenswert, ein Quantensprung wäre besser als eine lediglich graduelle Härtung des Paktes", sagte Weber. Ein zusätzlicher und dauerhafter Krisenbewältigungsmechanismus sei erforderlich. Voraussetzung für sein Gelingen sei jedoch, dass Hilfeleistungen nur gewährt werden, wenn andernfalls die Stabilität der Währungsunion als Ganzes gefährdet wäre. Zudem dürfe zur Vermeidung von Fehlanreizen das Haftungsausschlussprinzip nicht ausgehebelt werden. Konkrete Hilfeleistungen sollten zudem an strikte Bedingungen gebunden werden.
Ein glaubwürdiger und entschlossener Konsolidierungskurs ergänzt um eine echte Stärkung und Härtung des Rahmenwerks - verringert aus Sicht von Weber auch die Risiken für die weitere konjunkturelle Entwicklung. Für Deutschland erwarte die Bundesbank, dass sich die Erholung "kräftig, aber mit gemässigtem Schwung" fortsetze. Der Vorkrisenstand der Wirtschaftsleistung könnte bereits Ende 2011 wieder erreicht werden. Besonders erfreulich sei, dass neben dem Aussenhandel zunehmend auch die binnenwirtschaftlichen Wachstumskräfte an Einfluss gewinnen werden: So dürfte der in der Krise ohnehin überraschend robuste private Verbrauch durch die vorteilhafte Arbeitsmarktlage weiter gestärkt werden./jha/he

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???