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HAMBURG (awp international) - Um die Wirtschafts- und Finanzkrise zu überwinden, müssen die Menschen nach Ansicht von Norbert Walter erst wieder Vertrauen zu den Banken fassen. "Dies wird nicht durch schöne Reden erledigt, sondern nur durch nüchterne und erfolgreiche Arbeit der Banken", sagte der bisherige Chefvolkswirt der Deutschen Bank am Samstag auf NDR Info. "Mit anderen Worten: Das Vertrauen ist nicht in ein, zwei Jahren wieder hergestellt, das wird länger dauern."
Walter kritisierte die Finanzbranche scharf: Zwar seien sich die Verantwortlichen in den Wirtschaftsunternehmen der Tiefe der Krise bewusst. "Ich bin mir aber nicht sicher, ob die im Finanzsektor Arbeitenden wirklich begriffen haben, dass ein Strukturwandel dringend erforderlich ist und dass mehr als kosmetische Korrekturen zu machen sind, wenn man in Zukunft einen vitalen Finanzsektor etablieren will."
Denn die Krise sei noch nicht vorbei. Beispielsweise im Schiffbau und wahrscheinlich auch in Teilen des Einzelhandels sei die Nachfrage dramatisch eingebrochen, sagte Walter auf NDR Info. "Man wird den Arbeitskräftebestand hier nicht durchhalten können. Und es wird deshalb im Jahre 2010 doch zu einer Erhöhung der Arbeitslosigkeit kommen." Walter, bislang der oberste Konjunkturforscher der Deutschen Bank , nahm zum Jahresende seinen Hut und machte Platz für Nachfolger Thomas Mayer./TST/DP/he

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