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NÜRNBERG (awp international) - Volle Auftragsbücher haben in vielen deutschen Unternehmen die Nachfrage nach Arbeitskräften in den vergangenen Monaten rasant steigen lassen. Allein im letzten Quartal 2010 seien fast eine Million Stellen zu besetzen gewesen, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
Nach Erkenntnissen der Nürnberger Arbeitsmarktforscher hat die Zahl der gesuchten Arbeitskräfte mit 996.200 rund 25 Prozent höher gelegen als vor einem Jahr; im Vergleich zum dritten Quartal 2010 stieg die Zahl der offenen Stellen nach IAB-Angaben um rund 22 Prozent. Das IAB ist die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit.
Von der stark gestiegenen Arbeitskräftenachfrage im vierten Quartal 2010 haben nach IAB-Feststellung zum überwiegenden Teil Jobsucher im Westen Deutschlands profitiert. Denn von den knapp eine Million zu besetzenden Arbeitsplätzen entfielen rund 850.000 auf Unternehmen im Westen, lediglich 145.000 auf Firmen im Osten Deutschlands.
Als Grund dafür sieht die IAB-Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner die unterschiedlich starke Exportabhängigkeit der Firmen in West- und Ostdeutschland. Da ostdeutsche Unternehmen weitaus weniger ins Ausland lieferten, profitiere die ostdeutsche Wirtschaft entsprechend weniger vom aktuellen Exportboom. Allerdings sei der Osten in der Finanzkrise vor zwei Jahren auch weniger von Jobverlusten betroffen gewesen als der Westen./kts/DP/bgf

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