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DÜSSELDORF/ESSEN (awp international) - Die Stromkonzerne haben das Energiekonzept der Bundesregierung begrüsst. Die Bundesregierung habe den "richtigen Kurs" für den Ausbau der erneuerbaren Energien - unterstützt durch die Kernenergie - vorgegeben, sagte RWE-Chef Jürgen Grossmann am Dienstag in Essen. Der "ehrgeizige" Plan könne Deutschland zum weltweiten Vorreiter für Energieeffizienz und Klimaschutz machen, erklärte Eon-Chef Johannes Teyssen in Düsseldorf.
Voraussetzung sei allerdings ein breiter politischer und gesellschaftlicher Konsens, sagten die beiden Energiemanager. "Die Politik muss den Menschen erklären und sie dafür gewinnen, dass die Energie-Infrastruktur in Deutschland, insbesondere die Strom- und Gasnetze, modernisiert, umgebaut und erheblich erweitert werden muss", sagte Teyssen. Dieser Umbau funktioniere nicht zum Nulltarif. Es müsse mehr "Mut zu Neuem" geben. Insbesondere begrüssten die Konzernlenker das Sofortprogramm der Regierung, das Hindernisse beim Ausbau der Windparks auf hoher See und den Netzausbau beseitigen soll.
Auch Konkurrent EnBW lobte die Regierung. "Der Energiemix für eine sichere Versorgung ist damit vorgegeben", sagte Konzernchef Hans-Peter Villis. "Jetzt wird es darum gehen, dieses Konzept umzusetzen, wobei ein besonderes Augenmerk auch auf den Ausbau der Stromnetze gelegt werden muss."
Eon-Chef Teyssen rief dazu auf, nun offen über das gesamte Energiekonzept zu debattieren. Der Unternehmenschef warnte davor, dabei alle Kraft auf die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke zu "verschwenden". Grossmann forderte, die "Kampagne gegen die deutsche Kernenergie"zu beenden.
Teyssen versicherte, dass Eon einen "wesentlichen" Beitrag zur Umsetzung des Energiekonzepts leisten wolle. Schwerpunkte seien die Modernisierung der konventionellen Energieanlagen, der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz. Bis 2030 wolle der Konzern seine CO2-Emissionen in der Stromproduktion im Vergleich zu 1990 halbieren./enl/stb/tw

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