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CHEMNITZ (awp international) - Die Tarifverhandlungen für die rund 16.000 Beschäftigten der ostdeutschen Textilindustrie gehen in die zweite Runde. Arbeitgeber und Gewerkschaften konnten sich bei ihrem ersten Treffen am Montag in Chemnitz nicht einigen. Die IG Metall war mit einer Forderung nach fünf Prozent mehr Geld in die Verhandlungen gegangen. Dies lehnten die Arbeitgeber ab. Wie beide Seiten im Anschluss mitteilten, soll am 24. März erneut verhandelt werden.
Für den Fall, dass die Arbeitgeber dort kein oder ein für die Arbeitnehmer nicht akzeptables Angebot vorlegen, hat die IG Metall Warnstreiks angedroht. Der aktuelle Tarifvertrag und damit auch die Friedenspflicht läuft Ende März aus.
Die Gewerkschaft hatte vor den Verhandlungen auf gestiegene Umsätze in der Textilbranche verwiesen und gefordert, die Mitarbeiter am Aufschwung zu beteiligen. Der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie, der rund 200 Unternehmen vertritt, betonte dagegen am Montag noch einmal, dass die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise noch nicht überstanden seien und die Unternehmen mit gestiegenen Rohstoffpreisen zu kämpfen hätten.
Einig waren sich beide Seiten am Montag, dass die Branche rasch auf die demografische Entwicklung reagieren muss. In der nächsten Runde soll unter anderem besprochen werden, wie mehr Nachwuchs für die Betriebe gewonnen werden kann./eni/DP/jsl

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