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BAD HOMBURG/FRANKFURT (awp international) - Die Wettbewerbszentrale hält die Beförderungsbedingungen zahlreicher ausländischer Fluggesellschaften für den deutschen Markt für unzulässig. Viele Anbieter sähen bei nachträglichen Erhöhungen von Steuern und Abgaben eine Preiserhöhung zugunsten der Fluggesellschaft und zulasten der Reisenden vor, erklärte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs am Mittwoch in Bad Homburg.
Solche Preisänderungsvorbehalte seien nach dem Gesetz aber nur statthaft, wenn zwischen Ticketkauf und Abflugtermin mehr als vier Monate lägen. Zudem biete manche Fluggesellschaft ihren deutschen Kunden ausschliesslich Beförderungsbedingungen in fremder Sprache an, dies sei intransparent.
15 Fluggesellschaften wurden beanstandet, die überwiegende Zahl der Fälle sei aussergerichtlich erledigt worden. Unter anderen Ryanair , Air France-KLM , Alitalia, Air Canada und die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines verpflichteten sich den Angaben zufolge, die umstrittenen Bedingungen nicht mehr anzuwenden und zu ändern.
In einem Fall zog die Wettbewerbszentrale vor Gericht: Mit seinem - noch nicht rechtskräftigen - Urteil vom 19. April untersagte das Landgericht München I Etihad Airways per einstweiliger Verfügung die Verwendung eines Preisänderungsvorbehalts (Az.: 12 O 7134/11). In Deutschland tätige Fluggesellschaften müssten sich "auch den rechtlichen Anforderungen dieses Marktes stellen", folgerte Hans-Frieder Schönheit, Mitglied der Wettbewerbszentrale-Geschäftsführung. Die gemeinnützig organisierte Wettbewerbszentrale versteht sich als Instanz zur Selbstkontrolle der Wirtschaft./ben/DP/stw

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