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Transgenetische Pflanzen: wozu, für wen?

In der Schweiz, aber auch in Europa, misstraut die Bevölkerung genetisch veränderten Pflanzen (GVP). Gegenwärtig würden drei von vier Schweizer Konsumenten kein aus solchen Organismen hergestelltes Brot essen. Und Sie?

Dieser Inhalt wurde am 28. September 2012 - 11:00 publiziert

Nach mehrjährigen Recherchen sind die Wissenschaftler des Nationalen Forschungsprogramms NFP 59 der Ansicht, dass sich die Haltung der Konsumenten gegenüber GVP ändern könnte. Zum Beispiel dann, wenn transgenetisches Getreide oder Gemüse billiger wird als die traditionellen Produkte. Oder wenn die transgenetischen Produkte länger haltbar sind. Oder wenn ihre Anbaumethoden ökologischer und nachhaltiger sind.

Und Ihre Haltung? Wären Sie bei einer Aufhebung des Moratoriums bereit, in der Schweiz angebaute GVP zu essen? Welches sind für Sie die entscheidenden Argumente gegen oder für GVP?

Bereits auf unseren Tellern

In der Schweiz ist infolge eines Moratoriums jeglicher Anbau von genetisch veränderten Organismen (GVO) zu kommerziellen Zwecken untersagt.

Die transgenetischen Pflanzen findet man ausschliesslich in Labors, Gewächshäusern und auf kleinen Anbauflächen im Freien zu Forschungszwecken.

Betreffend importierte Produkte ist jedes Nahrungsmittel, das GVO enthält, bewilligungspflichtig (alle fünf Jahre erneuerbar). Zudem muss das Vorhandensein von GVO auf der Etikette ordnungsgemäss vermerkt sein.

Ende 2011 wurden in der Schweiz eine Soja-Sorte und drei Mais-Sorten aus GVO bewilligt. Gleichzeitig gab es hängige Bewilligungsgesuche für 30 Sorten von Soja, Mais, Raps und Baumwolle.

Die Schweizer Gesundheitsbehörden führen im Warenhandel jährlich Kontrollen durch. Dabei kommt es nicht selten vor, dass sie auf kleine Mengen von verbotenen oder auf der Etikette nicht vermerkten GVO stossen.

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