Der letzte Kampf von Andy Hug in der Schweiz

Diesen Samstag ist es soweit: Andy Hug (l.) bestreitet seinen letzten Kampf in der Schweiz gegen den Kroaten Mirko Filipovic (r.). Keystone

Der Schweizer Thaibox- Superschwergewichts- Weltmeister Andy Hug verabschiedet sich am sechsten K1-Meeting im Zürcher Hallenstadion vom Schweizer Publikum. Der 35-jährige Schweizer trifft am Samstag (03.06.) auf den 25-jährigen Kroaten Mirko Filipovic.

Dieser Inhalt wurde am 02. Juni 2000 - 14:12 publiziert

Das Schweizer Publikum wird in Zürich zum letzten Mal Andy Hug bewundern können. Doch für das grösste Schweizer Kampfsport-Idol aller Zeiten geht es anschliessend im Ring noch ein Jahr weiter. Erst danach will Hug seine Energien in erster Linie für eine Karriere als Schauspieler einsetzen.

Bereits im Juli ist ein weiterer Kampf von Andy Hug in Japan geplant. Anschliessend wird er noch einen Qualifikationskampf siegreich überstehen müssen, um am 10. Dezember in Tokio nochmals am K-1-Grand-Prix mit den acht besten Vollkontakt-Kämpfern der Welt teilnehmen zu können. "Diesen Anlass möchte ich ein zweites Mal nach 1996 gewinnen", sagt Hug.

Der in Japan zum Samurai geschlagene Schweizer will seine Zürcher Siegesserie (5:0 Siege) gegen Filipovic wahren. Der ausgebildete Polizist Filipovic gilt indes als Aufsteiger oder gar Senkrechtstarter in der Vollkontakt-Kampfsport-Fusion "K1".

Filipovic glaubt, dass Hug ihm einzig an Erfahrung voraus sei. "Für mich ist dieser WM-Kampf gegen Andy Hug der bisherige Höhepunkt meiner Karriere. In Kroatien wird der Kampf im Fernsehen direkt übertragen. Und jeder echte Kroate wird sich den Fight ansehen", so Filipovic, der den zweifachen Hug-Bezwinger Bernardo in den Viertelfinals des letzten K1-Grand-Prix schon nach wenigen Sekunden k.o. geschlagen hatte. Die beiden Hauptkämpfer werden mit einem Wettkampfgewicht von rund 98 kg in den Ring klettern.

Das Zürcher Hallenstadion ist seit Wochen ausverkauft. Einige Stehplatzkarten des rund 12'000 Zuschauer-Kontingents werden bewusst erst an der Abendkasse vergeben. Gemäss Organisator Thomas Kastl wird das K-1-Meeting am 9. Juni 2001 zum siebten Mal durchgeführt. Auch die Schweizer K1-Kampfnächte von 2002 und 2003 seien auf jeden Fall gesichert.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen