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Der Süden kommt nach Freiburg

Die in Freiburg gezeigten Filme sind meist unter schwierigen Bedingungen entstanden.

Mit dem Film "Las aventuras de Dios" des Argentiniers Eliseo Subiela ist das Internationale Filmfestival Freiburg am Sonntag (11.03.) eröffnet worden. Das Festival gibt dem interessierten Publikum in der Schweiz Gelegenheit, alte und neue Filme aus Asien, Afrika und Lateinamerika zu entdecken.

Das Spezielle am Filmfestival von Freiburg sei, so Präsident Charles Ridoré, "der Blick in den Süden, der Blick auf Minderheiten." Auch hiesige Schülerinnen und Schüler könnten dabei viel lernen und entdecken.

Lateinamerikanische Filme aus fünf Jahrzehnten

Die Retrospektive "Das lateinamerikanische Filmschaffen, vom Bruch zum Umbruch" illustriert das engagierte und oppositionelle Filmschaffen dieses Kontinents von 1929 bis 1980. Zu sehen sind 30 Filme, unter anderem von Glauber Rocha, Fernando Solanas, Luis Buñuel und anderen.

"In unserem Panorama wollen wir ein lateinamerikanisches Kino zeigen, das anders, innovativ, unruhig ist und ständig nach seiner Identität sucht," sagt Beatrix Lienhard-Fernandez, die für die Retrospektive verantwortlich ist. "Obwohl diese Filme räumlich und zeitlich auseinander liegen und von gegenseitigen Ereignissen geprägt sind, so haben sie doch eines gemeinsam: die Experimentierfreude, den Wunsch, überraschend zu wirken, und das Bedürfnis, vorgegebene Wege zu verlassen und gegen den Strom zu schwimmen."

Junge Filme mit wenig Geld

Ein weiterer Höhepunkt des Festivals ist das Panorama "Perspektiven des jungen afrikanischen Films". Auf dem Programm stehen ungefähr zehn Spiel-, Dokumentar- und Zeichentrickfilme, die dem Publikum einen dynamischen und eigenen Einblick in die aktuelle Filmszene des afrikanischen Kontinents vermitteln.

Direktor Martial Knaebel bezeichnete das diesjährige Programm als "eine geglückte Zusammenstellung". Es sei zwar schwierig gewesen, für die lateinamerikanische Retrospektive die alten Filme aus den 30-er Jahren zu bekommen, aber es habe sich gelohnt.

Erfreut äusserte sich Festival-Direktor Knaebel auch über das Afrika-Panorama: Der afrikanische Film sei in den letzten Jahren im Programm zu wenig präsent gewesen. Die jungen Filmschaffenden auf dem schwarzen Kontinent hätten sich in letzter Zeit vom europäischen Einfluss befreit, seien eigenwilliger geworden und zeigten erfrischende und sympathische Filme, das sei positiv.

Asienlastige Wettbewerbs-Auswahl

Im Wettbewerb um den "Regard d'Or", den Goldenen Blick, stehen zwölf Filme aus zehn Ländern. Neun davon stammen aus Asien, darunter drei aus Taiwan. Auch eine Auswahl von Kurz- und Dokumentarfilmen sind in Fribourg zu sehen.

Gaby Ochsenbein


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