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Deutliche Gewinn- und Umsatzsteigerung bei Novartis

Pharmazeutische Abpack-Anlage bei Novartis Basel. Keystone

Der Basler Pharmakonzern Novartis hat im ersten Halbjahr 2000 gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres deutliche Gewinn- und Umsatzsteigerungen erzielt. Der Halbjahresgewinn stieg um zwölf Prozent auf rund 4,2 Mrd. Franken.

Dieser Inhalt wurde am 21. August 2000 - 11:15 publiziert

Novartis erwartet dieses Jahr eine solide Gewinn- und Umsatzentwicklung. Grundlage dafür bietet der am Montag (21.08.) veröffentlichte Halbjahresabschluss, der deutliches Wachstum zeigt. Die Börse reagierte verhalten. Die Zunahme der Pharmaverkäufe wurde als zu schleppend betrachtet.

Novartis zeigte für das erste Semester 2000 einen im Vergleich zum ersten Halbjahr 1999 um zwölf Prozent höheren Reingewinn von 4,186 Mrd. Franken. Ohne die einmaligen Nettoerträge aus den Verkäufen des ersten Halbjahres 1999 wäre der Reingewinn sogar um 30 Prozent gestiegen. Das operative Konzernergebnis wuchs in der ersten Hälfte dieses Jahres ebenfalls um zwölf Prozent auf 4,484 Mrd. Franken; das Betriebsergebnis der weitergeführten Bereiche nahm um 17 Prozent auf 3,266 Mrd. Franken zu.

Der gesamte Halbjahresumsatz stieg um sechs Prozent auf 18,961 Mrd. Franken. Bei Ausklammerung abgestossener Geschäftsbereiche verblieb ein um 17 Prozent höherer Umsatz von 13,970 Mrd. Franken. Im dominierenden Pharmabereich wuchs der Halbjahresumsatz um 17 Prozent auf 8,477 Mrd. Franken. In Lokalwährungen lag der Pharmaumsatz lediglich um acht Prozent höher.

Auch die anderen Novartis-Divisionen verzeichneten höhere Umsätze. Der zweitgrösste Bereich Consumer Health legte 16 Prozent auf 3,102 Mrd. Franken zu. Generis kam auf 994 Mio. Franken (plus 16 Prozent), Ciba Vision auf 883 Mio. (plus 15 Prozent) und Animal Health auf 514 Mio. Franken (plus elf Prozent). Im Agribusiness, das ausgegliedert und in den neuen Syngenta-Konzern übergeführt werden soll, wurde ein Umsatzplus von 16 Prozent auf 4,991 Mrd. Franken verzeichnet; das operative Ergebnis stieg um 46 Prozent auf 1,2 Mrd. Franken.

Die Vorbereitungen zu der von der EU-Wettbewerbskommission genehmigten Gründung der Syngenta laufen gemäss Mitteilung gemäss Planung. Novartis will die Zustimmung der Aktionäre zur Ausgliederung des Agrargeschäfts an der ausserordentlichen Generalversammlung vom kommenden 11. Oktober einholen. Der Syngenta-Konzern mit Sitz in Basel will, wie berichtet, laut früheren Angaben im Pflanzenschutz zur weltweiten Nummer 1 vorrücken; im Saatgutgeschäft ist das neue Unternehmen die Nummer 3.

Novartis wird 61 Prozent an der neuen Firma halten, AstraZeneca 39 Prozent. Der Zusammenschluss soll jährliche Kosteneinsparungen von netto 525 Mio. Dollar bringen, bei einem geschätzten Restrukturierungsaufwand von 850 Mio. Dollar. 3'000 oder rund zehn Prozent aller Stellen werden abgebaut.

swissinfo und Agenturen

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