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FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank hält trotz des nach wie vor schwierigen Umfeldes an ihrem Ziel eines Rekordgewinns in zweistelliger Milliardenhöhe fest. Demnach soll der operative Gewinn vor Steuern im laufenden Jahr auf 10 Milliarden Euro steigen. "Das Jahr 2010 war für die Deutsche Bank ein Jahr des Wandels und der Investition in die Zukunft", sagte der spätestens 2013 aus dem Amt scheidende Bankchef Josef Ackermann am Donnerstag in Frankfurt. "Sie verfügt damit über eine hervorragende Ausgangsbasis für weiteres Wachstum. Diese wollen wir nutzen, um unsere selbst gesteckten ehrgeizigen Ergebnisziele zu erreichen."
2010 legte der Gewinn vor Steuern und Sonderposten wie Abschreibungen auf die Anteile an der inzwischen übernommenen Postbank sowie anderen Sonderkosten von 5,2 Milliarden Euro auf 6,5 Milliarden Euro zu. Inklusive der Abschreibung und anderer Sonderposten für den Konzernumbau sank der Gewinn vor Steuern auf vier Milliarden Euro. Dies war seit Montagabend bekannt, nachdem die Eckdaten für das vierte Quartal veröffentlicht wurden. Die Aktie stieg seit der Veröffentlichung deutlich, obwohl der Gewinn deutlich unter den Erwartungen gelegen hatte. Am Donnerstag gab das Papier vorbörslich leicht nach.
DIVIDENDE BLEIBT BEI 75 CENT
Der Überschuss brach im vergangenen Jahr wegen der Postbank-Übernahme um mehr als die Hälfte auf 2,3 Milliarden Euro ein. Die Aktionäre sollen dennoch wieder mit 75 Cent je Aktie am Gewinn beteiligt werden. Da sich die Bank im vergangenen Herbst durch den Verkauf von neuen Aktien 10,2 Milliarden Euro ins Haus geholt hat, steigt die Ausschüttungssumme von rund 466 Millionen Euro auf knapp 700 Millionen Euro. Damit schüttet die Bank rund 30 Prozent ihres Jahresgewinns an die Aktionäre aus. Das Jahr zuvor waren es noch knapp zehn Prozent.
Im vergangenen Jahr war einmal mehr das Investmentbanking die Stütze der Bank. Die Erträge der Sparte erreichten 2010 einen Rekordwert von 20,9 Milliarden Euro - und das bei einem schwierigen Marktumfeld und geringer Kundenaktivitäten, wie die Bank betonte. Der Vorsteuergewinn legte um knapp 40 Prozent auf rund sechs Milliarden Euro. Aber auch im lange Zeit von der Bank vernachlässigten Privatkundensparte kam die Bank im vergangenen Jahr voran. Ackermann erhofft sich hier mit der Übernahme der Postbank den grossen Sprung nach vorne. Experten bezweifeln allerdings, ob die eher biedere, auf kleinere Privatkunden spezialisierte frühere Post-Tochter zur Kultur des Weltkonzerns passt./zb/alg/hoskai/tw

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