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FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank braucht für die Postbank-Übernahme knapp acht Milliarden Euro und damit den grössten Teil des Geldes aus der geplanten Kapitalerhöhung. Aus der Übernahme der Postbank entstehe ein zusätzlicher Kapitalbedarf von etwa 7,7 Milliarden Euro, sagte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann am Montag in Frankfurt. Dies gelte, wenn die Bank im Rahmen ihrer Übernahmeofferte weitere 21 Prozent an der Postbank erwerben wird und der Anteil damit auf mehr als 50 Prozent steigt. Sollten mehr Aktien angeboten würde, wäre der Kapitalbedarf etwas höher.
Die Deutsche Bank hatte am Sonntag ein Übernahmeangebot für die Postbank angekündigt, an der sie bereits fast 30 Prozent hält. Unter anderem dafür erhöht die Deutsche Bank ihr Kapital um fast zehn Milliarden Euro und will den Postbank-Aktionären dabei zwischen 24 und 25 Euro je Aktie bieten. Dies ist deutlich weniger als die Deutsche Bank der früheren Postbank-Mutter, der Deutschen Post , bisher bezahlt hat und im Rahmen weiterer Finanztransaktionen zahlen muss.
Die grösste deutsche Bank hatte sich im Spätsommer 2008 - kurz vor der Pleite der US- Investmentbank Lehman Brothers - mit der Post auf den Kauf der Postbank verständigt. Wegen der Finanzkrise wurde die Transaktion teilweise neu aufgerollt. Dabei wurde vereinbart, dass die Deutsche Bank spätestens im Februar 2012 weitere 60 Millionen Postbank-Aktien oder rund 27 Prozent der Anteile übernimmt. Der Preis wurde dabei auf 45 Euro je Aktie festgelegt.
Die Post hält dann noch rund 12 Prozent der Postbank. Aber auch über diesen Anteil gibt es bereits Vereinbarungen über komplexe Finanztransaktionen mit der Deutschen Bank, so dass auch dieser Anteil letztlich nach Frankfurt gehen wird. Die Vereinbarungen mit der Post sind von der aktuellen Offerte nicht betroffen. Sollten das aktuelle Gebot alle Aktionäre - ausser der Post - annehmen, würde dies die Deutschen Bank rund 1,7 Milliarden Euro kosten. Die Differenz zu den von Ackermann genannten 7,7 Milliarden Euro ergibt sich aus dem zusätzlichen Kapitalbedarf bei der vergleichsweise schwach kapitalisierten Postbank sowie dem Abschreibungsbedarf auf die bereits gehaltenen Postbank-Aktien von 2,4 Milliarden Euro./zb/wiz

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