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FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Börse erwartet nun ebenfalls höhere Synergieeffekte im Fall einer Fusion mit der NYSE Euronext . Es werde nun mit Einspareffekten von 400 Millionen Euro jährlich gerechnet statt mit den bislang berichteten 300 Millionen Euro, wie Vorstandschef Reto Francioni am Donnerstag in Frankfurt sagte. Damit bestätigte er die Aussage von NYSE-Chef Duncan Niederauer, der bereits zur "Financial Times" (Montagausgabe) gesagt hatte, dass beide Unternehmen nun eher Einspareffekte sähen, die näher an 400 Millionen als an 300 Millionen Euro lägen.
Sie resultierten laut Francioni unter anderem aus der Entwicklung einer gemeinsamen Handels- und Clearing-IT-Infrastruktur für Derivate und den Kassabereich. Auch durch die Harmonisierung von Netzwerken liessen sich höhere Synergieeffekte erzielen. Analyst Christian Muschick von Silvia Quandt kommentierte: "Im Grunde ist die Bestätigung der Deutschen Börse keine Überraschung nach den vorangegangenen Aussagen des NYSE-Chefs. Positiv dagegen ist die Präzisierung, woher die Synergien denn genau kommen sollen."
Unverändert erwarten Deutsche Börse und NYSE zudem jährliche Umsatzsynergien von mindestens 100 Millionen Euro durch Cross-Selling, also den Verkauf von sich ergänzenden Produkten oder Dienstleistungen, sowie durch breitere Vertriebsmöglichkeiten und Innovationen.
Die beiden US-Börsen Nasdaq OMX und IntercontinentalExchange (ICE) , die die Fusion torpedieren und bei der NYSE selbst zum Zuge kommen wollen, haben Nettosynergien von 740 Millionen US-Dollar (500 Mio Euro) in Aussicht gestellt, die vor allem durch Kosteneinsparungen erzielt werden sollen./ck/he

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