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Deutsche Hotel-Gruppe investiert in Leukerbad

Die deutsche Lindner Hotels AG engagiert sich mit 50 Millionen Franken in der überschuldeten Gemeinde Leukerbad (VS) für die Übernahme der konkursiten Alpentherme und zwei Bäderhotels.

Dieser Inhalt wurde am 08. April 2000 - 11:08 publiziert

Die deutsche Lindner Hotels AG engagiert sich mit 50 Millionen Franken in der überschuldeten Gemeinde Leukerbad (VS) für die Übernahme der konkursiten Alpentherme und zwei Bäderhotels.

Sämtliche Mitarbeiter werden weiter beschäftigt, wie ein Vertreter der Lindner-Gruppe am Freitag (07.04.) in Leukerbad bekannt gab.

Die Gesamtinvestition der Lindner Hotels AG beinhaltet den Kaufpreis, aber auch Investitionen zur Erhaltung der beiden Hotels sowie Sanierungen bei der Alpentherme und den Hotels. Über den eigentlichen Kaufpreis wurde vertraglich Stillschweigen vereinbart, wie der Sachwalter Alex Kummer von der Visura an einer Pressekonferenz sagte.

Zum Verkauf der Betriebe am Dorfplatz - dem Kernstück des Auftrags von Sachwalter Kummer - beigetragen hätten insbesondere die Finanzgläubiger, die UBS, die CS, die Walliser Kantonalbank und die Raiffeisenbanken aber auch die Gemeinde, die der Verkaufslösung zugestimmt habe. "Wir sind zufrieden", sagte Rudolf Bürgin von der UBS auf Anfrage. Über die Abstriche, welche die UBS als eine der gewichtigen Gläubiger hinnehmen muss, machte er keine Angaben. Die Aktionäre gehen leer aus, sagte der Visura-Sprecher Adrian Aebi.

swissinfo und Agenturen

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