Deutschland bleibt wichtigster Handelspartner

Der Handel zwischen der Schweiz und Deutschland hat im vergangenen Jahr neue Höchstwerte erreicht. Das Handelsvolumen übertraf erstmals die 100-Milliarden-Marke.

Dieser Inhalt wurde am 09. April 2008 - 17:51 publiziert

Unterstützt von der guten Konjunktur konnten die Schweizer Firmen 2007 ihre Ausfuhren nach Deutschland um 14,9% auf 41,2 Mrd. Franken steigern. Die Einfuhren aus Deutschland stiegen um 12,9% auf 62,2 Mrd. Franken, wie die Handelskammer Schweiz-Deutschland am Mittwoch mitteilte.

Deutschland sei für die Schweiz nach wie vor der wichtigste Handelspartner, sagte Handelskammer-Direktor Ralf J. Bopp. Ein Drittel aller Einfuhren in die Schweiz stamme aus dem nördlichen Nachbarland. Das sei mehr als aus Italien, Frankreich, Belgien, Österreich und den Niederlanden zusammen.

Von den Ausfuhren aus der Schweiz gehen 20,8% nach Deutschland. Das ist doppelt so viel wie ins zweitwichtigste Exportland USA.

Die meisten am Aussenhandel Deutschland-Schweiz beteiligten Unternehmen seien KMU-Betriebe, betonte Bopp. Für diese seien im Auslandgeschäft Marktnähe, Sprachverständnis und Vertragssicherheit wichtige Faktoren.

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