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BERLIN (awp international) - Die Bundesregierung lässt weiter offen, ob sie nach dem Rückzieher von Bundesbank-Präsident Axel Weber einen deutschen Kandidaten ins Rennen um den EZB-Chefposten schickt. Vize-Regierungssprecher Christoph Steegmans bekräftigte am Mittwoch in Berlin: "Die Bundesregierung hat stets betont, dass die Zeit für eine solche Debatte noch nicht reif ist." Diese Haltung bestehe weiter.
Auf die Frage, ob die Bundesregierung immer noch einen deutschen Kandidaten sucht, sagte Steegmans, er könne dies weder mit Ja noch mit Nein beantworten. "Die Bundesregierung wird ihre Position in dieser Frage rechtzeitig kenntlich machen." Die Zeit dafür sei aber noch nicht gekommen.
Zuletzt gab es Spekulationen, dass wohl doch kein Deutscher an die Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) rücken wird. Die Bundesregierung habe geprüft, ob EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark auf den Präsidentenposten wechseln könne, hiess es in Berlin.
Die Regierung sei aber zu dem Schluss gekommen, dass dies keine Option sei. Stark wolle im EZB-Direktorium verbleiben, weshalb kein anderer Deutscher zum Zuge kommen könne. Stark könnte auch nicht mehr über eine volle Amtszeit von acht Jahren EZB-Präsident sein.
Als deutscher Kandidat ist noch der Chef des Euro-Rettungsfonds EFSF, Klaus Regling, im Gespräch. Experten bescheinigen inzwischen aber dem italienischen Notenbankchef Mario Draghi beste Chancen, im Herbst Nachfolger von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zu werden./sl/DP/jha

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