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DEVISEN: Euro unter Druck - Bernanke-Aussagen stützen den US-Dollar

Dieser Inhalt wurde am 09. Oktober 2009 - 20:50 publiziert

NEW YORK (awp international) - Der Kurs des Euro ist am Freitag wegen Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke unter Druck geraten. Zuletzt wurden für die Gemeinschaftswährung 1,4698 US-Dollar gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs noch auf 1,4750 (Donnerstag: 1,4763) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6780 (0,6774) Euro.
Bernanke hatte am Donnerstagabend erneut seine grundsätzliche Handlungsbereitschaft signalisiert, drohender Inflation mit einer strafferen Geldpolitik entgegen zu wirken. Die expansive Geldpolitik müsse zwar noch für eine länger Zeit weiterverfolgt werden, doch wenn sich die Wirtschaftsperspektiven "ausreichend" verbessert hätten, sei die Notenbank für eine Straffung vorbereitet. Laut Kevin Chau, Währungsstratege beim Analysehaus IdeaGlobal, rechnen die Anleger nun damit, dass die US-Notenbank die Zinsen früher als gedacht wieder anheben könnte./RX/la/das

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