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FRANKFURT (awp international) - Die anhaltende Schwäche an den Aktienmärkten hat den Euro auch am Freitag unter Druck gehalten. Nachdem ein Rekordwachstum der Wirtschaft in Deutschland den Euro am Morgen zeitweise bis auf 1,2906 US-Dollar getrieben hatte, büsste die Gemeinschaftswährung bis zum späten Nachmittag die Gewinne vollständig wieder ein und sank auf 1,2765 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,2799 (Donnerstag: 1,2790) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7813 (0,7819) Euro.
"Konjunktursorgen in den USA haben die sehr guten Wirtschaftsdaten aus Deutschland überschattet", sagte Devisenexperte Eugen Keller vom Bankhaus Metzler & Co. Auch nach dem Rekordwachstum in Deutschland im zweiten Quartal dürfe man nicht ins Träumen geraten. Die ersten zwei Quartale seien zwar eine gute Basis für das Gesamtjahr. Doch die Daten machten auch deutlich, dass nun womöglich ernst gemacht werde mit der Haushaltskonsolidierung. Signale für eine Abschwächung in den USA und China mahnten aber zur Vorsicht. In den USA gebe es nach wie vor einige Problemfelder. So sei der Arbeitsmarkt wegen der zögerlichen Erholung der Wirtschaft nach wie vor schwierig. Von der wieder gestiegenen Unsicherheit profitiere der Dollar.
Die jüngsten US-Konjunkturdaten hätten aber am Freitag keine neuen Ängste geschürt. Die Einzelhandelsumsätze waren wie erwartet ausgefallen und das von der Uni Michigan erhobene Konsumklima hatte sogar etwas über den Erwartungen der Analysten gelegen. Nach wie vor wirkten am Markt auch die eher skeptischen Aussagen der US-Notenbank vom Dienstag nach. Es sei damit zu rechnen, dass die US-Notenbank und auch die Regierung kein erneutes Abgleiten der US-Wirtschaft in eine Rezession erlauben werde. "Jede Krise in den USA wird man wie bisher mit viel billigem Geld bekämpfen", sagte Keller. Vor diesem Hintergrund dürfte die jüngste Schwäche des Euro nicht von Dauer sein.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82120 (0,82060) britische Pfund , 109,78 (109,50) japanische Yen und 1,3488 (1,3492) Schweizer Franken fest gelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.214,25 (1.213,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 30.160,00 (29.790,00) Euro./jha/jsl/he

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