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FRANKFURT (awp international) - Der Eurokurs ist am Mittwoch nach einem angeblichen Rücktrittsangebot des griechischen Premierministers unter die Marke von 1,42 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung sank auf ein Tagestief von 1,4182 US-Dollar. Vor den Meldungen notierte er noch knapp über der Marke von 1,43 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,4292 (Dienstag: 1,4448) Dollar festgesetzt.
Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat der Opposition angeblich angeboten, zurückzutreten. Regierungskreise berichten, Papandreou habe vorgeschlagen eine gemeinsame Regierung zu bilden. Diese Einheitsregierung solle alle nötigen und schmerzhaften Reformen durchsetzen, die notwendig sind, um weitere Milliardenhilfen von der EU und dem Internationalen Währungsfonds zu erhalten. Die Unsicherheit an den Märkten habe dieses Angebot noch verstärkt, sagten Händler.
Bereits zuvor war der Euro stark unter Druck geraten. "Das ohne Ergebnis gebliebene Treffen der Finanzminister der Eurozone zu Griechenland vom Dienstagabend drückt auf den Euro", sagte Rainer Sartoris, Devisenexperte vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Die Euro-Finanzminister hatten sich in Brüssel nicht auf einen Kompromiss zu einem neuen Milliardenpaket für das angeschlagene Euroland geeinigt. Strittig bleibt weiterhin, wie die privaten Gläubiger an einem Hilfspaket beteiligt werden können, ohne dass die Finanzmärkte zu stark belastet werden. "Die Unsicherheit ist damit weiter im Markt", sagte Sartoris. Viele Beobachter hätten sich von dem Treffen Aufschluss über das weitere Vorgehen erhofft./Mni/jsl/fn

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