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NEW YORK (awp international) - Gewinnmitnahmen haben den Euro am Montag wieder deutlich unter die Marke von 1,33 US-Dollar gedrückt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,3224 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3253 (Freitag: 1,3176) Dollar fest.
"Nach dem kräftigen Sprung am Freitag überwiegen zum Wochenstart Gewinnmitnahmen", sagte Commerzbank-Devisenexpertin You-Na Park. Die US-Arbeitsmarktdaten hätten am Freitag sehr deutlich enttäuscht und entsprechend starke Gewinne beim Euro ausgelöst. Neue Impulse habe der Markt mangels neuer entscheidender Konjunkturdaten aus den USA und der Eurozone nicht erhalten.
Für Zurückhaltung sorgt ihrer Meinung nach aber auch die am Dienstagabend anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Dabei rechneten Ökonomen zwar nicht mit konkreten Schritten, aber kleineren Veränderungen beim Kommentar. "Hier dürften die enttäuschenden Konjunkturdaten der vergangenen Wochen Spuren hinterlassen", sagte die Expertin.
Omer Esiner, Chef-Marktanalyst bei Commonwealth Foreign Exchange in Washington, hält allerdings eine gewisse Wahrscheinlichkeit neuer Schritte der Fed bereits für eingepreist. Falls es tatsächlich zu konkreten Massnahmen kommen werde, dürfte dies dem Dollar kurzfristig den Wind aus den Segeln nehmen, so Esiner. Händler verwiesen zunächst aber auch auf wichtige charttechnische Marken, die mit dem Fall unter 1,3250 und 1,3240 Dollar gebrochen worden seien.
Europa Europa Europa Europa
(Späthandel) (17.22) (12.55) (8.00)
EUR/USD 1,3224 1,3243 1,3268 1,3288
USD/CHF 1,0484 1,0461 1,0396 1,0386
EUR/CHF 1,3864 1,3853 1,3794 1,3801
USD/JPY 85,85 85,77 85,57 85,54
RX/tih/he/cc

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