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FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat am Donnerstag einen Teil seiner starken Gewinne vom Vortag abgegeben. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3340 US-Dollar und damit knapp einen Cent weniger als am Morgen. Am Mittwoch hatte der Euro nach pessimistischen Aussagen der US-Notenbank stark um rund zwei Cent zugelegt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am frühen Donnerstagnachmittag auf 1,3323 (Mittwoch: 1,3364) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7506 (0,7483) Euro.
"Der Euro wurde heute von mehreren Faktoren belastet", sagte Devisenexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Zum einen habe sich die schwache Tendenz der Aktienmärkte vom Mittwoch fortgesetzt. Wie schon seit langem habe der Dollar als weltweite Reservewährung abermals von der höheren Risikoscheu der Anleger profitieren können. "Zudem haben neue Konjunkturdaten aus Europa stark enttäuscht", ergänzte Umlauf. So waren die viel beachteten Einkaufsmanagerindizes als Stimmungsbarometer im September deutlich gesunken.
"Die Risikoneigung der Investoren ist nach wie vor ein sehr entscheidender Faktor am Devisenmarkt", unterstrich Umlauf. Nachdem sich die Lage bei finanzschwachen Euro-Staaten wie Irland und Portugal zuletzt wieder leicht entspannt hatte, sorgten neue Wachstumszahlen aus Irland am Donnerstag für Beunruhigung. So ist die irische Wirtschaft im zweiten Quartal zur Überraschung von Experten geschrumpft. Dies dürfte die ohnehin als anspruchsvoll geltenden Sparanstrengungen der irischen Regierung nicht gerade erleichtern.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85050 (0,85530) britische Pfund , 112,49 (113,14) japanische Yen und 1,3138 (1,3217) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde in London am Nachmittag mit 1.290,75 (1.293,50) Dollar gefixt. Ein Kilo Gold kostete 30.850,00 (30.770,00) Euro./bgf/stb

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