Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Der Euro ist zu Wochenbeginn nur zeitweise von der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Irlands belastet worden. So fiel die Gemeinschaftswährung am Morgen zunächst auf unter 1,29 Dollar, erholte sich im weiteren Verlauf aber wieder. Am späten Nachmittag kostete der Euro dann 1,2980 Dollar und damit in etwa soviel wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2957 (Freitag: 1,3000) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7718 (0,7692) Euro.
"Euro und Dollar befinden sich derzeit in einer Art Patt-Situation", sagte Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank. Auf dem Dollar laste die Angst davor, dass die USA in die Rezession zurückfallen könnten. "Die vielen ungünstigen Konjunkturdaten in den letzten Wochen haben diese Sorgen befeuert." Auch zu Wochenbeginn enttäuschten neue US-Zahlen. So war der viel beachtete NAHB-Wohnungsmarktindex - eine Kennzahl für den krisengeschüttelten Immobilienmarkt - erneut gefallen.
"Auf der anderen Seite ist die Schuldenkrise im Euroraum noch nicht ausgestanden, wie auch die Herabstufung Irlands am Montag gezeigt hat", sagte Praefcke. Die Ratingagentur Moody's hatte die Kreditwürdigkeit Irlands, das besonders stark von der Finanzkrise betroffen war, um eine Note auf "Aa2" reduziert. Moody's begründete die Herabstufung mit den stark gestiegenen öffentlichen Schulden bei geringeren Wachstumsaussichten.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84830 (0,84535) britische Pfund , 112,84 (112,54) japanische Yen und 1,3540 (1,3543) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.181,00 (1.189,25) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 29.310,00 (29.610,00) Euro./bgf/she

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???