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FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat sich zu Wochenbeginn nach einer Berg- und Talfahrt letztlich kaum verändert gezeigt. Am späten Montagnachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3075 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Im Vormittagshandel war der Euro zunächst über 1,31 Dollar gestiegen, bevor er am Nachmittag zeitweise in Richtung 1,30 Euro gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf auf 1,3074 (Freitag: 1,3060) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7649 (0,7657) Euro. Der Goldpreis setzte unterdessen seinen Höhenflug mit einem neuen Rekordstand fort.
Als wesentlichen Treiber der Tagesentwicklung nannten Händler die Aktienmärkte. So konnte der Euro im Vormittagshandel zunächst von freundlichen Aktienmärkten profitieren. Im Nachmittagshandel wendete sich aber das Blatt für die Gemeinschaftswährung, als die Risikoaufschläge für irische und portugiesische Staatsanleihen stark anzogen. So kletterten die Renditen für zehnjährige Staatspapiere in beiden Ländern auf den höchsten Stand seit der Euro-Einführung. Damit übertrafen sie sogar das Niveau während der europäischen Schuldenkrise Anfang Mai, als der milliardenschwere Euro-Rettungsschirm für finanzschwache Länder eingerichtet wurde.
"Vor allem die unklare Lage im irischen Bankensektor belastet derzeit die Staatspapiere", sagte Commerzbank-Experte Christoph Weil. Irlands Banken wurden von der Finanzkrise mit am schwersten getroffen, was den Staatshaushalt Irlands stark belastet hat. "Portugal wird derzeit von Irland mit nach unten gezogen", ergänzte Weil. Das südeuropäische Land gilt als strukturschwach mit einer ebenfalls hohen Staatsverschuldung. Für etwas Erleichterung beim Euro sorgten am Nachmittag positiv aufgenommene Häuserdaten aus den USA. So hat die Stimmung der amerikanischen Hausbauer im September stagniert und sich damit zumindest nicht verschlechtert.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83830 (0,83575) britische Pfund , 112,07 (111,98) japanische Yen und 1,3160 (1,3210) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde in London am Nachmittag mit 1.279,25 (1.274,00) Dollar gefixt. In der Spitze war Gold mit 1.283,25 Dollar auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Ein Kilo Gold kostete 31.160,00 (31.070,00) Euro.
bgf/edh

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