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FRANKFURT (awp international) - Der Euro ist zu Wochenbeginn durch den Wahlausgang in Finnland belastet worden und unter die Marke von 1,44 US-Dollar gerutscht. Am Montagmorgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,4370 Dollar und damit rund einen halben Cent weniger als am Freitagabend. Ein Dollar war zuletzt 0,6959 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,4450 (Donnerstag: 1,4401) Dollar festgesetzt.
Händler erklärten die schwächere Tendenz des Euro nicht zuletzt mit dem Wahlausgang in Finnland. Dort haben die Euro-Kritiker bei der Parlamentswahl am Wochenende starke Zugewinne verbuchen können. Experten sehen die Gefahr, dass Finnland den EU-Rettungsschirm EFSF blockiert. "Ein Ausscheren der Finnen wäre mehr als die Aufkündigung der europäischen Solidarität: Um Hilfen zu beschliessen, bedarf es der Zustimmung aller 17 Euro-Mitglieder", schreibt die Commerzbank in einer Studie./bgf/tw

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